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Das Ablösungsproblem

  • Bruno Eck
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Zusammenfassung

Unter bestimmten Bedingungen löst sich eine Strömung von einer Wand ab. Zwischen beiden bildet sich ein von Wirbeln durchsetzter Raum, ein sog. Totwassergebiet, das die Ursache der größten Verluste ist, die wir bei Strömungen kennen.

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Notes

Notes

  1. 1.
    Keller: Axialgebläse vom Standpunkt der Tragflügeltheorie. Diss. Zürich 1934.Google Scholar
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  6. 1.
    Während der Drucklegung erschien eine Arbeit: „Polzin, Strömungsuntersuchungen an einem ebenen Diffusor, Ingenieurarchiv, 1940, S. 361“. In dieser Arbeit wird ein ebener Diffusor mit verstellbaren Wänden untersucht, und dabei vor allem die Ablösungsvorgänge genau geprüft. Leider fehlen Angaben über die erreichten Wirkungsgrade. Die sehr beachtlichen Ergebnisse dieser Arbeit sind folgende.Google Scholar
  7. a).
    Ein Diffusor kann auch bei kleinen Erweiterungswinkeln nicht beliebig lang sein. Das Querschnittsverhältnis F 2/F 1 (d. h. Austrittsquerschnitt zu Eintrittsquerschnitt) darf bei einem Diffusor eine bestimmte Grenze nicht überschreiten, wenn Ablösungen vermieden werden sollen. Danach ergibt sich bei genügender Länge schließlich bei jedem Diffusor eine Ablösung.Google Scholar
  8. b).
    Es ist zu unterscheiden zwischen dem ersten Beginn einer vorübergehenden, wechselnden Wandablösung, die schon sehr früh einsetzt, und der ununterbrochen anhaltenden Ablösung, die weiter stromabwärts einsetzt. Im Zwischengebiet werden die sich bildenden Wirbel durchweg weggespült. Mit steigender Reynoldsscher Zabl wandert der Punkt der vollendeten Ablösung stromaufwärts.Google Scholar
  9. c).
    Der erste Beginn der vorübergehend wechselnden Wandablösung findet bei einer Querschnittserweiterung statt, die praktisch mit dem theoretischen Ergebnis von Pohl hausen F 2/F 1 = 1,214 übereinstimmt und kaum von dem Öffnungswinkel α abhängt. Das Gebiet der ununterbrochen anhaltenden Ablösung ist stark vom Öffnungswinkel abhängig. Aus den Versuchsergebnissen von Polzin läßt sich für den Bereich von 6° bis 14° folgende Näherungsformel für die Grenze ableiten: F 2/F 1 = 3,63–0,123 • α°.Google Scholar
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    Die Leitschaufeln in der jetzt bekannten Form wurden von Prandtl für die Konstruktion der Umlenkungen von Windkanälen angegeben. Kreil hatte bereits früher (Die Erprobung von Ventilatoren und Versuche über den Luftwiderstand von Panzergrätings, Jahrb. d. Schiffbauteehn. Gesellsch. 1906 Bd. 7, S. 408) Leitschaufeln angegeben, die unter 45° in einen Krümmer eingebaut waren, sog. „Panzergrätings“, und an Modellen die Wirkung vorgeführt. Die Unterteilung durch eine Leitschaufel wurde bereits von Meissner als vorteilhaft erkannt, Hydraulik 1876.Google Scholar
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  27. 1.
    Bereits vor Witte wurde verschiedentlich festgestellt, daß Düsen mit zylindrischem Stück zwei erheblich verschiedene Koeffizienten haben können, ohne daß es jedoch gelang, diese Erscheinung grandlegend zu klären; vgl. Thoma und Reichel: Anormale Strömung in Meßdüsen. Hydraulische Probleme 1926. VDI-Verlag.Google Scholar
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    Görtler: Über den Einfluß der Wandkrümmung auf die Entstehung der Turbulenz. ZAM 1940, S. 138.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • Bruno Eck

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