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Verwaltungswesen

  • O. Schulz
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Zusammenfassung

Die Tätigkeit des Staates auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens äußert sich in der Vorbeugung drohender Gefahren (Sanitätspolizei) oder als Kampf gegen die bereits eingetretene/ Krankheit (Medizinalpolizei). In Gemäßheit des Gesetzes betreffend „die Verfassung des Deutschen Reiches“ vom 11. August 1919 (Art. 7 Abs. 8) ist das Gesundheitswesen Gegenstand der Reichsgesetzgebung. Bisher haben indessen nur einzelne Zweige des öffentlichen Gesundheitswesens eine reichsgesetzliche Regelung erfahren, so die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten, das Impfwesen, die Nahrungsmittelpolizei und die Schlachtvieh- und Fleischbeschau. Ferner sind durch die in der Reichsgewerbeordnung vom 21. Juni 1869 und 1. Juli 1883 getroffenen Bestimmungen die Freigebung der Ausübung der Heilkunde, die Niederlassungsfreiheit der Ärzte usw., die Prüfungsvorschriften für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker, die Konzessionierung von Privat-Kranken-, -Entbindungs- und -Irrenanstalten sowie der Verkehr mit Arzneimitteln außerhalb der Apotheken einheitlich für das ganze Reich geordnet.

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© Julius Springer in Berlin 1921

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  • O. Schulz

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