Advertisement

Fürsorge für Geschlechtskranke

  • A. Gottstein
Chapter
  • 8 Downloads

Zusammenfassung

Die Bestrebungen zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, deren Verbreitung namentlich unter der großstädtischen Jugend aller Stände eine erschreckend hohe ist (vgl. Statistik, S. 345), setzten seit geraumer Zeit schon an verschiedenen Punkten ein. Da die offene und heimliche Prostitution die Hauptquelle der Verbreitung ist, gingen die Vorschläge der Sachverständigen dahin, an die Stelle einer rein polizeilichen Sittenkontrolle mehr und mehr die gesundheitliche Überwachung, zu setzen und die Behandlungsmöglichkeiten zu erleichtern und zu vermehren. Man erwog bei uns die Einrichtungen des Auslandes, wo unauffällige Behandlung namentlich erwerbsfähiger Kranker des weiblichen Geschlechts bestand, ein für unsere Verhältnisse nicht ganz unbedenkliches Verfahren, weil dadurch leicht die Verheimlichung und damit die Gefahr der Übertragung z. B. bei Kindermädchen, gefördert werden kann.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • A. Gottstein

There are no affiliations available

Personalised recommendations