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Die Erwärmung der Erde

  • Richard Geigel
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Zusammenfassung

„Das ganze Wetter besteht“, so hat man gesagt, „eigentlich aus Störungen des atmosphärischen Gleichgewichts und deren Wirkungen.“ Da müssen wir uns zuerst nach einer Ursache für diese Änderungen erkundigen. Es kann sich wesentlich nur um Wärmeenergie handeln. Elektrische Energie ist zwar auch auf der Erde wirksam, aber nur in sehr geringem Mafse. Sie fliefst der Erde wahrscheinlich von der Sonne her zu, wenigstens der Hauptsache nach, wie der Zusammenhang zwischen der Sonnentätigkeit, der Häufigkeit der Sonnenflecken mit dem Auftreten magnetischer Störungen und der Polarlichter auf der Erde dartut. Von der Sonne aber kommt ganz unzweifelhaft, fast ganz und gar, die Wärmeenergie, vor allem auch die Energie, die für die Störungen des atmosphärischen Zustandes, des Wetters, fast ganz ausschliefslich verantwortlich gemacht werden mufs. Die Erde ist freilich, aus Gluthitze hervorgegangen, im Verlauf ungezählter Jahrmillionen keineswegs vollkommen ausgebrannt. Aber was auf der Erdoberfläche heutigentags davon irgend bemerkbar wird, vorzugsweise in Gestalt vulkanischer Tätigkeit, in heifsen und warmen Quellen, in der erhöhten Temperatur im Innern von Bergen und unter Tag, um so stärker, je weiter man sein Bohrloch gegen die Erdmitte niederbringt, gelegentlich an verschiedenen Orten um so rascher, je kleiner die geothermische Tiefenstufe am gewählten Ort ist, da und dort in einer gegen die Umgebung bemerkbar höheren Temperatur des Erdbodens, kann wohl nicht ohne Einflufs auf das Klima des betreffenden Ortes bleiben, für die Gestaltung des Wetters ist aber das alles doch viel zu geringfügig.

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Notes

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© Verlag J. F. Bergmann / München 1924

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  • Richard Geigel

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