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Einleitung

  • Arthur Geldermann
Chapter
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Zusammenfassung

Die Grundregel, deren Beobachtung bei der Wahl eines Zählers hinsichtlich seiner Systemzahl die theoretisch einwandfreieste Lösung darstellen würde, vielfach aber aus Gründen der Ökonomie keine Berücksichtigung findet, läßt sich allgemein dahin formulieren, daß die Zahl der messenden Systeme nur um eins kleiner sein sollte, als die Anzahl der dem Konsumenten zur Verfügung stehenden verschiedenen Potentiale, wobei im Prinzip nicht lediglich die zum Zähler gehörigen Leitungen berücksichtigt werden sollten, sondern auch ferner in die Betrachtung einzubegreifen wäre, ob nicht auf anderm Wege, sei es durch Erdung oder auch etwa über einen andern Zähler noch ein weiteres Potential, als durch die betreffenden eingeführten Leitungen gegeben, zugänglich ist. Die Möglichkeit mißbräuchlicher Beeinflussung der Zählerangaben wäre bei strikter Befolgung dieser Regel erheblich geringer, aber wenn diese auch selbst in Zukunft bei neuen Anschlüssen mehr eingehalten werden sollte, so steht doch immerhin von alters her eine große Anzahl von Anlagen nicht damit in Einklang, haben doch sogar noch manche Elektrizitätswerke Zähler mit nur einem messenden System bei Drehstromanschlüssen in Gebrauch.

Notes

Copyright information

© Julius Springer, Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Arthur Geldermann
    • 1
    • 2
  1. 1.National-Industrieschule Buenos AiresArgentinien
  2. 2.National-Universität La PlataArgentinien

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