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Wärmekraftmaschinen

  • Max Wilh. Gerhards
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Zusammenfassung

Die Vorrichtungen, die dazu dienen, Wärme in mechanische Arbeit umzusetzen, faßt man unter dem Namen Wärmekraftmaschinen zusammen.

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  1. 1).
    Normalwärmeeinheit: 1 kg Wasser von 14,5° auf 15,5° (15°-Kilogramm-ka]orie). Mittlere Wärmeeinheit: 1/100 der Wärme, die 1 kg vom Eispunkt auf den Siedepunkt erwärmt. Eine BTU (Britisch Thermal Unit.)-Wärme um 1 lbs um 1° F zu erwärmen; 1 BTU = 0,252 WE.Google Scholar
  2. 2).
    Auszug aus den Sätzen des „Ausschusses für Einheiten und Formel-großen“ AEF (zu beziehen von der Geschäftsstelle des Elektrotechnischen Vereins, Berlin)Google Scholar
  3. 1).
    Für mäßig hohe Temperaturen 0 bis 200° kann cp und cv für zweiatomige Gase (H2; O2; N2 usw.) als unveränderlich angenommen werden, für mehratomige Gase (CO2 usw.) wächst jedoch cp mit steigender TemperaturGoogle Scholar
  4. 1).
    Nach E. Brauer, vergi. Z. d. V. D. J. 1885, S. 433.Google Scholar
  5. 1).
    Carnot wurde 1796 zu Paris geboren und starb 1832 daselbst. 1824 veröffentlichte er ein kleines Buch: „Reflexions sur la puissance motrice du feu et sur les machines propres à développer cette puissance.“ In dieser Abhandlung liber die „Bewegende Kraft des Feuers“, die allerdings noch von der Vorstellung der damaligen Zeit über den „Wärmestoff“ beherrscht wird, bespricht Carnot die Wärmekraftmaschinen der damaligen Zeit und sagt über deren Wesen: „… überall, wo ein Temperaturunterschied besteht, kann die Erzeugung von bewegender Kraft stattfinden.“ Dann macht er aber den Fehler, daß er ausdrücklich behauptet, es finde beim Übergang von dem warmen zum kalten Körper kein Verbrauch von Wärme statt. (Siehe auch Band 37 von Ostwalds „Klassiker der exakten Wissenschaften“).Google Scholar
  6. 2).
    E. Klausius, geb. 1822, Prof. in Zürich, Würzburg u. Bonn, gest. 1888. Klausius untersucht die Umsetzung vom Stande der Wissenschaft aus, wie er durch Rob. Mayers „Gesetz von der Erhaltung der Energie“ gekennzeichnet wird. Er bestätigt dabei den Ausspruch Carnots von der Bedingung des Vorhandenseins eines Temperaturgefälles, weist aber dann nach, daß bei der Umsetzung eine der erzeugten Arbeit gleichwertige Wärmemenge verbraucht wird. (Siehe auch Band 99 von Ostwalds „Klassiker der exakten Wissenschaften“). Klausius faßt den zweiten Hauptsatz in die Worte: „Wärme geht nicht von selbst von einem kälteren zu einem wärmeren Körper über, d. h. ohne daß bleibende Formveränderungen an anderen Körpern eintreten.“Google Scholar

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© Julius Springer, Berlin 1918

Authors and Affiliations

  • Max Wilh. Gerhards

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