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Strahlenklaviere

  • Heinrich Greinacher
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 40)

Zusammenfassung

Nichts gibt uns einen rascheren Überblick über das Reich der Töne als ein Klavier. Nichts zeigt auch unmittelbarer, daß sich die Töne nur durch die verschieden hohen Schwingungszahlen voneinander unterscheiden. Sollte man da nicht versucht sein, auch das Reich der Ätherwellen bzw. -strahlen durch ein ähnliches Instrument darzustellen und sie auf einer entsprechenden Klaviatur unterzubringen? Ein solches „Strahlenklavier“ wäre dann allerdings nicht etwa zu verwechseln mit einem Instrument, das durch Ätherwellen gesteuert wird und das seinerzeit unter der Bezeichnung Ätherwellenklavier produziert worden ist. Wir meinen damit vielmehr ein Klavier, bei dem jede Taste eine Ätherwelle von bestimmter Länge bzw. Frequenz ertönen läßt. Damit wir einen recht großen Bereich unterbringen können, wollen wir das Intervall einer Oktave nicht, wie in der Akustik, gleich zwei, sondern grad gleich zehn machen. D. h. bei jeder Oktave wächst die Frequenz um das Zehnfache, und nimmt die Wellenlänge dementsprechend um das Zehnfache ab. Dem tiefsten Ton, dem A−2, entspreche etwa eine Welle von 1 mm Länge und dem obersten, um sieben Oktaven höheren „Ätherton“, demnach 1/10 Millionstel mm oder eine „Ängströmeinheit“. Die verschiedenen „a“ unserer Klaviatur bezeichnen wir, wie in der Musik üblich, mit A−2 A−1 A a a1 (Kammerton) a2 a3 a4. Die dritte Oktave mit 1/1000 mm (1 Mikronwelle) wäre dann bei a.
Abb. 59.

Strahlenklavier.

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • Heinrich Greinacher
    • 1
  1. 1.Universität BernSchweiz

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