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Quarzglas pp 7-16 | Cite as

Ausgangsmaterial und Fabrikation aus Bergkristall

  • Paul Günther
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Zusammenfassung

Als Ausgangsmaterial zur Gewinnung dieses neuen „Glases“ wird der Quarz, das Siliciumdioxyd, auch Kieselsäure genannt, benutzt. Dieser findet sich in zahlreichsten Formen und ist ein sehr verbreitetes Material. Er tritt auf in großen und kleinen Kristallen (Bergkristall) in körniger und dichter Zusammensetzung und ist unter den verschiedensten Namen bekannt. Als Mineral gehört er in die Ordnung der Anhydride und zeichnet sich durch große Härte (7) aus. Sein spezifisches Gewicht schwankt zwischen 2,4 und 2,8. Der sogenannte gemeine Quarz findet sich als Sandgerölle oder Sandstein, z. T. weiß (Milchquarz), rosarot (Rosenquarz), gelb oder undurchsichtig (Eisenkiesel), z. T. kristallisiert oder eingesprengt, zerhackt oder zellig, fast überall in Deutschland. Er besteht aus Kieselsäureanhydrid (SiO2), enthält daneben meistens Eisen- oder Manganoxyd, Tonerde oder Magnesia oder auch andere Metalloxyde. Der Quarzsand, die Infusorienerde, wird gewaschen und gilt als eine ziemlich reine Kieselerde von 99,5 % SiO2-Gehalt und findet schon seit den frühesten Zeiten in der Glasschmelzerei Verwendung. Von diesen verschiedensten Formen, in denen der Quarz auftritt, werden hauptsächlich zwei zur Quarzglasfabrikation verwandt, und zwar der Bergkristall und der Quarzsand.

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Notes

Notes

  1. 1).
    Siehe Anm. 3, S. 6.Google Scholar
  2. 1).
    D.R.P. Nr. 144 913, Kl. 80b vom 28. November 1902.Google Scholar
  3. 1).
    D.R.P. Nr. 179 570, Kl. 32 a, vom 23. Februar 1906.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1911

Authors and Affiliations

  • Paul Günther
    • 1
  1. 1.Großherzoglich Badischen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt AugustenbergDenmark

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