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Vulkanisation

  • Carl Dietrich Harries
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Zusammenfassung

Die Vulkanisation kann in gewissem Grade der Autoxydation und der Oxydation mit Ozon als Analogon an die Seite gestellt werden. Praktisch ist sie für die technische Verarbeitung des Kautschuks von höchster Wichtigkeit. Goodyear hat im Jahre 1839 zuerst die Vulkanisation, d. h. die Aufnahmefähigkeit des Schwefels in der Hitze durch Kautschuk und ihre Bedeutung für die Praxis entdeckt. Man unterscheidet zwischen Heiß- und Kaltvulkanisation. Die Heißvulkanisation ist die wichtigere. Sie besteht darin, daß man Schwefelblumen oder Goldschwefel Sb2S5 mit Kautschuk verwalzt, wobei Zusätze wie von Bleioxyd und anderen Metalloxyden gemacht werden, welche die Vulkanisation erleichtern bzw. beschleunigen, und dann bei 3–4 Atm. Druck bei ca. 145° kürzere oder längere Zeit erhitzt. Je nach der Dauer der Vulkanisation bekommt man verschiedene Produkte: leicht biegsame und dehnbare, die sog. „schwimmende Ware“, wozu Autoschläuche gehören, oder aber bei längerem Erhitzen dunklere bis schwarze harte Produkte, erstere sind der sog. „Vollgummi“, letztere der „Hartgummi.“

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Notes

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1919

Authors and Affiliations

  • Carl Dietrich Harries
    • 1
  1. 1.Berlin-GrunewaldDeutschland

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