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Verhalten des Kautschuks gegen Reduktionsmittel

  • Carl Dietrich Harries
Chapter

Zusammenfassung

Der Kautschuk verhält sich gegenüber Brom, Halogenwasserstoffsäuren und Ozon wie eine aliphatische ungesättigte Verbindung. Es war daher auch zu erwarten, daß er nach den Methoden von Paal, Skita und Willstätter sich hydrieren lassen würde. Da man durch Depolymerisierung ätherische Lösungen des Kautschuk, z. B. durch Kochen desselben mit Eisessig und darauf folgende Behandlung des mit Wasser vom Eisessig befreiten Produktes mit Äther herstellen kann, so ist es möglich, solche Lösungen mit Platinmohr oder Palladium und Wasserstoff zu behandeln1). Der Kautschuk bleibt aber hierbei unverändert. Diese Erscheinung wurde von Hinrichsen2) bestätigt. Es wäre sehr wichtig, die Reduktion zu realisieren, weil der Hydrokautschuk sich wahrscheinlich unzersetzt im Hochvakuum destillieren und daraus seine Konstitution leicht einwandsfrei beweisen lassen würde.

Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1919

Authors and Affiliations

  • Carl Dietrich Harries
    • 1
  1. 1.Berlin-GrunewaldDeutschland

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