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Zur Kenntnis der Kautschukarten: Über Abbau und Konstitution des Parakautschuks

Aus dem Chemischen Institut der Universität Kiel. Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 38, 1195 (1905)
  • C. Harries
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Zusammenfassung

Das Resultat der von mir angekündigten1) weiteren Untersuchung über den Abbau des Parakautschuks durch Ozon ist sehr einfach. Bei derselben hat sich nämlich herausgestellt, daß durch Zerlegung des primär entstehenden Ozonides, C10H16O6, nur Lävulinaldehyd bzw. die zugehörige Säure, die Lävulinsäure, entsteht, wie quantitativ nachgewiesen wurde. Es bildet sich weder Aceton noch ein anderer Aldehyd oder eine andere Säure.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 37, 2708 [1904].Google Scholar
  2. 2).
    Eine entsprechende Publikation über diesen Gegenstand wird alsbald erfolgen.Google Scholar
  3. 1).
    Der Befund, däß der Parakautschuk ein Polymeres des 1,5-Dimethyloctadiens-(1,5) ist, läßt es möglich erscheinen, daß unter den Destillationsprodukten des Parakautschuks auch dieser Kohlenwasserstoff als direktes, pyrogenes Spaltungsprodukt auftritt; hierbei sei daran erinnert, daß ich selbst unter diesen Destillationsprodukten zwei zweifach ungesättigte Kohlenwasserstoffe C10H16 isoliert habe, von denen vielleicht eines das Dimethyloctadien ist. Diese Verbindungen haben nunmehr erneutes Interesse erlangt. Bis jetzt ist schon sicher nachgewiesen, daß die von 160–170° siedenden Anteile, mit Ozon behandelt, dem Kautschukozonid sehr ähnliche, glasige Sirupe geben und letztere beim Kochen mit Wasser die Reaktion auf Lävulinaldehyd zeigen. In dieser Fraktion ist also sehr wahrscheinlich das Dimethylcyclooctadien enthalten.Google Scholar
  4. 1).
    Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 22, 101 [1889].Google Scholar
  5. 2).
    Vgl. Atterberg, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 13, 879 [1880].CrossRefGoogle Scholar
  6. 3).
    Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 31, 37 [1898].Google Scholar
  7. 4).
  8. 1).
    Harries, loc. cit.Google Scholar
  9. 1).
    Harries, loc. cit.Google Scholar
  10. 2).

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1916

Authors and Affiliations

  • C. Harries

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