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Über die Wirkungsweise des Ozons bei der Oxydation. Ein Beitrag zur Chemie des Sauerstoffs

Aus dem I. Berliner Universitätslaboratorium. Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 37, 839 (1904)
  • C. Harries
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Zusammenfassung

In früheren Mitteilungen1) habe ich gezeigt, daß man mittels Ozon verschiedene Gruppen organischer Verbindungen oxydieren kann. Und zwar Alkohole zu Aldehyden, Jodbenzol zu Jodosobenzol, weiter besonders ungesättigte Körper unter Aufspaltung an der doppelten Bindung zu Aldehyden bzw. Ketonen. Letzterer Vorgang erschien geeignet, die Wirkungsweise des Ozons bei der Oxydation klarzustellen2).

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 36, 1933, 2998, 3001, 3658 [1903]; 37, 612 [1904].Google Scholar
  2. 1).
    Engler, Frankenstein, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 34, 2933 [1901].Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. Blank, Finkenbeiner, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 31, 2979 [1898] und Gersow, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 37, 515 [1904].Google Scholar
  4. 2).
    Renard (Compt. rend. de l’Acad. des Sc. 120, 1177 [1895]) hat bei der Einwirkung von Ozon auf Benzol das sogenannte Ozobenzol C6H6O6 erhalten. Aus der Bildung einer Verbindung dieser Zusammensetzung geht nicht hervor, wie das Ozon mit dem Benzol reagiert hat, es könnte ein Diozonid C6H6(O3)2 oder ein Triperoxyd C6H6(O2)3 sein. Es wäre verständlicher, wenn das Ozobenzol die Formel eines Triozonids C6H6O9 besäße. Renard gibt nichts darüber an, ob bei Berührung des Ozobenzols mit Wasser zunächst Wasserstoffsuperoxyd und Aldehyde entstehen.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1916

Authors and Affiliations

  • C. Harries

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