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Über Ozonide hydroaromatischer Verbindungen und die Beständigkeit verschiedener Ringsysteme

Aus dem Chemischen Universitätslaboratorium zu Kiel Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 39, 2846 (1906)
  • C. Harries
  • Heinrich Neresheimer
Chapter
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Zusammenfassung

Gemeinschaftlich mit R. Weil hat der eine von uns1) schon früher das Ozonid eines ungesättigten zyklischen Kohlenwasserstoffes, des 1,1,3 -Trimethylcyclohexens-(3) oder Cyclogeraniolens, beschrieben. Dasselbe unterscheidet sich insofern scharf von den analogen Derivaten mit offener Kette und denjenigen der aromatischen Reihe, als es durch Wasser nur schwer verändert wird. Dasselbe Verhalten haben wir nun auch bei anderen Kohlenwasserstoffen der hydro-aromatischen Reihe gefunden. Die Ozonide dieser Kohlenwasserstoffe sind gegen Wasser sehr beständig, sofern sie durch Anlagerung von Ozon an eine im sechsgliedrigen Kern vorhandene Doppelbindung entstanden sind.

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Notes

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    Die Herren Molinari und Tornani haben in einer Abhandlung „Azioni del’ Ozono sui composti ciclici“(nota prima, 10. VI. 1905 seduta della soc. chim. di Milano) ein Ozonid des Tetrahydrobenzols beschrieben. Sie haben dasselbe als gelbliches Öl durch Einwirkung von feuchtem Ozon auf Reinbenzol in geringer und auf technisches Benzol in größerer Ausbeute erhalten. Das Produkt besitzt zwar nach den Analysen die geforderte Zusammensetzung, kann aber nach den von den Verfassern angegebenen Eigenschaften, leichte Löslichkeit in fast allen Solvenzien, unmöglich Tetrahydrobenzolozonid sein.Google Scholar
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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1916

Authors and Affiliations

  • C. Harries
  • Heinrich Neresheimer

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