Advertisement

Über das Äthylenozonid

Aus dem Chemischen Institut der Universität Kiel Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 42, 3305 (1909)
  • C. Harries
  • Rudolf Koetschau
Chapter
  • 17 Downloads

Zusammenfassung

Schon Schoenbein1) hat die Einwirkung von Ozon auf Äthylen untersucht, indessen ist es weder ihm noch den späteren Bearbeitern2) dieser Reaktion gelungen, das erste Einwirkungsprodukt zu isolieren, da regelmäßig sehr heftige Explosionen beim Zusammentreffen der Gase eintraten. Die sorgfältigste Untersuchung stammt von Drug-man3). Er brachte trocknen, ozonisierten Sauerstoff bei verschiedenen Temperaturen mit Äthylen zusammen. Bei 15–18° erhielt er eine Flüssigkeit, die der Elementaranalyse unterworfen wurde. Hierbei zeigte es sich, daß ein wechselndes Gemisch von Formaldehyd, Ameisensäure und Wasserstoffsuperoxyd wahrscheinlich durch spontane Zersetzung des primär gebildeten Produkts entstanden war. Außerdem beobachtete er noch das Auftreten von Kohlenoxyd und Wasserstoff. Danach verläuft die Zersetzung des Äthylen mit Ozon ziemlich kompliziert.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1).
    Journ. f. prakt. Chemie [1] 66, 282 [1855].Google Scholar
  2. 2).
    Otto, Annales de Chim. et de Phys. [7] 13, 116 [1898].Google Scholar
  3. 3).
    Journ. of the Chem. Soc. 89, 943 [1906].Google Scholar
  4. 4).
    Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 41, 3098 [1908].Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. Karl Häffner, Inaug.-Diss., Kiel 1909.Google Scholar
  6. 1).
    Treadwell, Quantitative Analyse 1907, S. 568.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1916

Authors and Affiliations

  • C. Harries
  • Rudolf Koetschau

There are no affiliations available

Personalised recommendations