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Von den Kondensatoren (Verdichtern)

  • E. Hausbrand
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Zusammenfassung

Die Vorrichtungen, mit deren Hilfe Dämpfe (oder Gase) verflüssigt oder kondensiert werden, nennt man Kondensatoren (Verdichter). Oft wünscht man die Dämpfe oder Gase bei atmosphärischem Druck zu verflüssigen, öfter soll durch die Verdichter ein luftverdünnter Raum, ein Vakuum, erzeugt und erhalten werden. Im letzteren Falle muß die Verdichtung natürlich in einem von der Luft abgeschlossenen Raume bewirkt werden. Die Verdichtung geschieht in den hier betrachteten Fällen fast ausnahmslos durch Wärmeentziehung, und da zu diesem Zweck meist kaltes Wasser, selten kalte Luft angewendet wird, weil das erstere das billigste und bequemste Mittel ist, so bieten sich zwei Möglichkeiten für seine Anwendung dar. Entweder nämlich wird das Kühlwasser direkt in den zu kondensierenden (verdichtenden) Dampf gespritzt, oder dieser an mit Wasser oder Luft gekühlten Flächen vorbeigeleitet. So erhält man:
  1. A.

    Einspritz-Kondensatoren (Einspritz-Verdichter),

     
  2. B.

    Oberflächen-Kondensatoren (Oberflächen-Verdichter).

     

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Die Unterscheidung der Einspritzkondensatoren in nasse und trockene entspricht, wie man erkennt, keineswegs dem Sinne dieser Worte, aber sie ist einmal eingeführt und wird in den beteiligten Kreisen fast ausnahmslos benutzt. Wir möchten vorschlagen den sogenannten trockenen Kondensator: Fallrphrkondensator (Fallrohrverdichter) zu nennen.Google Scholar
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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1918

Authors and Affiliations

  • E. Hausbrand

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