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Die Färberei

  • Paul Heermann
Chapter
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Zusammenfassung

Zweck und Mittel. Natur- und Kunstfasern sind von Hause aus in der Regel ungefärbt bzw. so gut wie ungefärbt oder farblos, oder sie sind nur unansehnlich gefärbt. Vor allem lassen die Rohfasern die dem menschlichen Auge oft erwünschten lebhaften Farben vermissen, wie sie die Natur in der Flora und Fauna hervorgezaubert hat. Um diesem Bedürfnis nach Farbenpracht abzuhelfen oder um die Fasererzeugnisse bestimmten Zwecken anzupassen, werden die meisten Textilwaren einer künstlichen Färbung unterworfen.

Notes

Literatur

  1. 1).
    Näheres über Ostwalds Farbenlehre s. weiter unten. 2) P. Krais: Z. angew. Chem. 1914, I, S. 25.Google Scholar
  2. 2).
    1886 von The Tintometer Ltd., Salisbury, England, in den Handel gebracht.Google Scholar
  3. 3).
    Langhein in Otterndorf a. E.Google Scholar
  4. 4).
    Erscheint im Verlag Unesma G.m.b.H., Leipzig.Google Scholar
  5. 5).
    K. W. F. Kohlrausch: Phys. Z. 1920, S. 396, 423, 473.Google Scholar
  6. 6).
    Außer auf die Originalliteratur Ostwalds sei zwecks näheren Studiums auf einen neueren, mit farbigen Abbildungen versehenen, trefflichen Aufsatz von Ristenpart: Die Ostwaldsehe Farbenlehre und ihr Nutzen für die Textilindustrie, verwiesen. Auch als Sonderdruck erschienen. (Leipz. Monatschr. Textilind. 1925, Hefte 11 und 12, S. 447 und 484.)Google Scholar
  7. 7).
    Es sei an dieser Stelle auf folgende Werke W. Ostwalds verwiesen, die sich mit der Farbenlehre u. ä. befassen: Die Farbenlehre, 5 Bände; Die Farbenfibel; Die Farbschule; Die Harmonie der Farben; Der Farbkörper; Farbnormenatlas; Die Farbtonleitern; Die Farbkreise u. a. m. Vorgenannte Schriften sind sämtlich in dem Verlag Unesma, G. m. b. H., Leipzig, erschienen.Google Scholar
  8. 1).
    Auf dem VII. Internationalen Chemiekongreß in London, 1909.Google Scholar
  9. 3).
    Diese Berichte der Echtheitskommission sind u. a. an folgenden Stellen erschienen: Z. angew. Chem. 1914, I, S. 57; Lehnes Färber-Z. 1914, Nr. 3 und 4; Chem.-Zg. 1914, S. 154; Z. angew. Chem. 1916, I, S. 101. S. auch Heermann: Färberei- und textilchemische Untersuchungen, IV. Aufl. — Sonderdrucke sind bei Prof. Dr. Krais, Dresden, Wiener Straße 6, zu haben.Google Scholar
  10. 1).
    Umrechnungstabelle für Natronlauge 34° Bé s. unter Natronlauge S. 123. 2) Umrechnungstabelle für Salzsäure von 20° Bé s. unter Salzsäure S. 116.Google Scholar
  11. 2).
    Vgl. auch R. O. Herzog und H. Mark: Beiträge zur Kenntnis der Wolle und ihrer Bearbeitung. 1925.Google Scholar
  12. 1).
    Z. angew. Chem. 1919, S. 168.Google Scholar
  13. 1).
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  14. 2).
    Chem. Zg. 1924, S. 337.Google Scholar
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    Nicht zu verwechseln mit Zephyrgarnen, die besonders weiches, flockiges Wollgarn bedeuten. S. auch Fußnote auf S. 51.Google Scholar
  16. 2a).
    Vgl. auch Ullrich: Das Boldern der Tafte. Melliands Textilberichte 1922, S. 178.Google Scholar
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    — Ley: Über Barré- und Grippéerscheinungen in seidenen Webwaren, insbesondere Bändern. Melliands Textilberichte 1923, S. 26.Google Scholar
  18. 2c).
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  19. 2d).
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  20. 1).
    Man spricht von der Erschwerung oder Chargierung der Seide, aber immer nur von der Beschwerung der Baumwolle. Diese beiden Prozesse sind wesensverschieden. S. Fußnote auf S. 487. Auch Kunstseide läßt sich in gewissen Grenzen erschweren, was aber in der Praxis nicht geschieht.Google Scholar
  21. 1).
    S. auch Fr. König: Z. angew. Chem. 1914, S. 529.Google Scholar
  22. 1).
    S. auch E. Beutel: Theorie und Praxis der Hornfärbung. Z. angew. Chem. 1915, Nr. 28, S. 170.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • Paul Heermann
    • 1
  1. 1.Materialprüfungsamt in Berlin-DahlemDeutschland

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