Advertisement

Die Reinigerei

  • Paul Heermann
Chapter
  • 14 Downloads

Zusammenfassung

Mit „Reinigerei“ wird seit 1907 in dem amtlichen Gewerbever-zeiehnis des Deutschen Reiches der Gewerbezweig bezeichnet, der die gesamte Kleiderfärberei und die chemische Reinigung umfaßt. Hierher gehören also im weiteren Sinne: die chemische Reinigung, die Flecken -putzerei, die Naßwäscherei, die Weißwäscherei, die Kleiderfärberei. Da diese Gewerbe nur gewisse textile Reparatur-, Renovierungs-, Auf- oder Ausbesserungsarbeiten in sich fassen, also Arbeiten an bereits getragenen oder sonstwie im Gebrauch beanspruchten Gegenständen ausführen und nicht Prozesse betreffen, die für die Erzeugung, die Neuherstellung der Textilstoffe erforderlich sind, können sie nicht zu den eigentlichen Vorgängen der Textilindustrie bzw. der Textilveredelungsindustrie gerechnet werden. Sie stellen ein eigenes Gebiet dar, das recht treffend durch das zusammenfassende Wort „Reinigerei“ gekennzeichnet wird und zum Ausdruck bringt, daß es sich bei ihm lediglich um Neuinstandsetzungen alter bzw. gebrauchter Sachen handelt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1).
    Nach Mager: Chem.-Zg. 1910, S. 865. Die bei Mischungen von Lösungen häufig eintretenden Kontraktionen sind hier nicht berücksichtigt.Google Scholar
  2. 1).
    Maschinenfabriken für die Wasserreinigung, Filterpressen u. ä. s. Fußnote auf S. 95.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • Paul Heermann
    • 1
  1. 1.Materialprüfungsamt in Berlin-DahlemDeutschland

Personalised recommendations