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Schneidwerkzeuge

  • Paul Heinze
Chapter
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Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 67)

Zusammenfassung

Obwohl Spiralbohrer mit zu den bekanntesten und am meisten verwendeten Werkzeugen gehören, werden sie doch in vielen Betrieben sehr stiefmütterlich behandelt. Dies mag bei kleinen Bohrern noch angehen, weil sie verhältnismäßig billig sind und auf den heute fast überall vorhandenen schnellaufenden Bohrmaschinen auch nicht allzu stark im Drehmoment beansprucht werden. Die Bruchgefahr ist deshalb — achtsame Behandlung vorausgesetzt — nicht sonderlich groß. Hinzu kommt, daß der für Spiralbohrer verwendete Stahl in den letzten Vorkriegsjahren immer besser geworden ist. Außerdem werden kleine Bohrer meist in Bohrbuchsen benutzt, die die Gefahr des Ver-laufens nicht ganz einwandfrei geschliffener Bohrer herabmindern. Die durch die Zeitumstände bedingten langen Lieferfristen für Schneidwerkzeuge erfordern jetzt aber auch für kleine Bohrer erhöhte Aufmerksamkeit. Große und damit teure Spiralbohrer dagegen werden wesentlich höher beansprucht, und die hiermit gebohrten Werkstücke haben oft erheblichen Einzelwert. Deshalb ist bei diesen eine Prüfung bei der Lieferung und laufende Überwachung im Betrieb (nach jedem Schleifen) notwendig und macht sich auch bezahlt.

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Notes

Literatur

  1. 1.
    Vgl. auch Werkstattbuch Heft 15 „Bohren“. — Ferner „Prüfplan für Spiralbohrer“. Z. prakt. Metallbearb. 1941 S. 354, 467 (Auszug s. Werkst.-Techn. 1942 S. 336).Google Scholar
  2. 1.
    Arten und Formen der Fräser und Messerköpfe s. Werkstattbuch 22.Google Scholar
  3. 1.
    Vgl. auch: Richtlinien für die Einsparung von Industriediamanten. Masch.-Bau/Betrieb 1940 S. 207. — Diamantsparendes Abrichten von Schleifscheiben. Ebenda 1941 S. 9. — Betriebserfahrungen beim Abrichten von Schleifscheiben. Ebenda 1941 S. 429.Google Scholar
  4. 1.
    Ausführlich s. Werkstattbuch Heft 65 „Messen und Prüfen von Gewinden“.Google Scholar
  5. 1.
    Die hier kurz wiedergegebenen Grundzüge der Gewindetoleranzen beziehen sich auf die DIN-Normen. Es ist damit zu rechnen, daß in absehbarer Zeit vom ISA-Ausschuß „Gewinde“neue Toleranzen aufgestellt werden, die aber den DIN-Toleranzen grundsätzlich ähnlich sein werden.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. A. PAMPEL: Prüfmaßtabellen. — PAUL FLÜGER: Maschinen- und Lehrenbau. Hamburg-Wandsbek 1941.Google Scholar
  7. 1.
    Diese Anordnung ist vom Verfasser in der zentralen Werkzeugprüf stelle der AEG als einfacher Zusatzapparat zu bereits bekannten Meßgeräten entwickelt worden. Sie erfüllt die oben unter 1 bis 3 genannten Forderungen.Google Scholar
  8. 1.
    Siehe Anmerkung 1 auf S. 27.Google Scholar
  9. 1.
    Siehe z. B. Werkstattbach Heft 65 „Messen und Prüfen von Gewinden“.Google Scholar
  10. 1.
    Die Berechnungsunterlagen dieses Abschnittes stammen von der Firma Winter & Sohn, Hamburg, von der auch der Ausbohrapparat (DRP.) entwickelt worden ist. An Stelle von Diamanten wird der Apparat zur Zeit mit Hartmetallschneiden geliefert. Die Lebensdauer des Hartmetallbesatzes beträgt im Verhältnis zum Diamantbesatz etwa 20%. Korundschleifscheiben und weiche feinkörnige Siliziumkarbidscheiben kann man auch mit nahtlos gezogenen Stahlrohren von 0,7 bis 1,5 mm Wanddicke ausbohren [vgl. Masch.-Bau/Betrieb Bd. 21 (1942) S. 288].Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1943

Authors and Affiliations

  • Paul Heinze
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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