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Osteogene Knochengeschwülste

  • Hans Hellner
Chapter
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Part of the Hefte zur Unfallheilkunde book series (HU, volume 25)

Zusammenfassung

Hierunter sind Knochengeschwülste zu verstehen, die ihren Ausgang nachweislich von einem Keimgewebe nehmen, das imstande ist, Knorpel und Knochen zu bilden. Sie entstehen auf einer dysontogenetischen Grundlage, und die Tatsache, daß Chondrome und Osteome, vor allem die sog. cartilaginären Exostosen, die Osteochondrome, sowohl einzeln, als auch multipel, oder sogar rein einseitig, schließlich erblich bedingt vorkommen, beweist den angeborenen embryonalen Geschwulstkeim unumstößlich. Ist also die Frage des Unfallzusammenhanges eines auch mit Vorliebe multipel oder generalisiert vorkommenden Knochengewächses mit einem Unfall zu erörtern, so muß vor allem genügend genau röntgenologisch nachgeforscht werden, ob andere Herde im Skelet vorliegen.

Notes

Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel · Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • Hans Hellner
    • 1
  1. 1.Staatl. Chirurgischen UniversitätsklinikMünster (Westf.)Deutschland

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