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Ewingsarkome

  • Hans Hellner
Chapter
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Part of the Hefte zur Unfallheilkunde book series (HU, volume 25)

Zusammenfassung

Das Ewing-Sarkom ist nach seinem feingeweblichen Bau als Retikulosarkom des Knochenmarkes aufzufassen. Es befällt in der Hauptsache die metaphysennahen Diaphysenabschnitte langer Röhrenknochen und platte Knochen. Es handelt sich um eine bevorzugte Erkrankung des Kindesalters. Die klinischen Hauptzeichen, Schmerzen im Beginn, schmerzfreies Intervall, Weichteilschwellung, Fieber, das jugendliche Alter und das im Beginn nicht sicher deutbare Röntgenbild führen zu einer vorzugsweisen Verwechslung mit einer subakuten Osteomyelitis. Aus diesem Grunde ist die Erkrankung auch von unfallmedizinischer Bedeutung. Von einigen amerikanischen Autoren ist eine ursächliche Beziehung zu Traumen auf Grund anamnestischer Angaben der Kinder oder ihrer Eltern vermutet oder behauptet worden, wobei sehr wahrscheinlich auch die von vielen Ärzten noch angenommene ursächliche Beziehung Osteomyelitis und Unfall eine Rolle spielen mag. Ich habe das eigene klinische Beobachtungsgut sämtlicher in der Klinik beobachteter Ewing-Sarkome noch einmal daraufhin gesichtet, ob in der Anamnese eine Beziehung zu Trauma behauptet wird oder ob ein solches vorhanden war, und habe keinen einzigen dementsprechenden Fall gefunden.

Notes

Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel · Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • Hans Hellner
    • 1
  1. 1.Staatl. Chirurgischen UniversitätsklinikMünster (Westf.)Deutschland

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