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Die häufig rezidivierenden Mittelohreiterungen

  • A. Jansen
  • F. Kobrak
Chapter
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Part of the Fachbücher für Ärzte book series (FACHAERZT OBA, volume 10)

Zusammenfassung

Schon im Kapitel über Qhreiterung des kindlichen Alters haben wir der Tatsache Erwähnung getan, daß besondere anatomische Bedingungen, insbesondere das Vorhandensein vergrößerter Adenoide, zu häufigen Mittelohrrezidiven führt, Als Vermittler dieser häufigen Rezidive lernten wir ein Transsudat kennen, ohne das Transsudat als eine notwendige Vorbedingung für das Auftreten häufiger Mittelohrrezidive hinstellen zu wollen. Gewöhnlich wird auf das Vorhandensein adenoider Wucherungen nur im Kindesalter das Augenmerk gerichtet. Erfahrungsgemäß bilden sich zwischen 16 und 20 Jahren die Adenoiden zurück, es tritt eine Involution des adenoiden Gewebes ein, die aber nur unvollständig zu sein braucht; so daß an Stelle ausgesprochener Adenoide im Nasenrachenraum ein dünnes, schwammiges, immerhin kryptenreiches Polster nachweisbar ist, das fraglos den Bakterien einen mindestens so guten Schlupfwinkel bietet wie eine ausgeprägte Rachenmandel. Wer aber bei rezidivierenden Mittelohreiterungen der Erwachsenen gewohnt ist, auf Adenoide zu untersuchen — ohne Untersuchung des Nasenrachenraums und der Nase ist jede Ohruntersuchung lückenhaft! —, wird oft erstaunt sein, wie wenig sich die Rachenmandel zurückgebildet hat, welches beträchtliche Volumen oft noch die Rachenmandel des Erwachsenen zeigen kann!

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1918

Authors and Affiliations

  • A. Jansen
    • 1
  • F. Kobrak
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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