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Der Blutkreislauf

  • Hermann J. Jordan
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Zusammenfassung

Wir behandeln den Blutkreislauf an dieser Stelle, um unmittelbar an die Physiologie des Herzens diejenige des Nervenmuskelsystems anzuschließen. Wir können dann die Technik beider Kapitel gemeinsam behandeln; auch was die Theorie betrifft ist es vorteilhaft, beide Kapitel unmittelbar nacheinander zu besprechen.

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Notes

Literature

  1. 1).
    Neben der Saugkraft des Thorax spielen die Bewegungen der Muskeln, welche die Körpervenen z. B. in den Beinen umgeben, eine große Bolle. Die Venen haben Klappen, die eine Strömung nur in der Richtung zum Herzen zulassen. Druckerhöhung in den Venen (durch Kontraktion benachbarter Beinmuskeln) treibt Blut zum Herzen. Druckverminderung, die auf dieses Zusammendrücken folgen muß, saugt Blut aus den Füßen.Google Scholar
  2. 1.
    Das paradoxe Verhalten des Kalium kann man nach B. Kisch wie folgt erklären. Ein Überschuß von Kaliumionen wirkt hemmend auf das Gesamtherz. Eine Aufnahme von Kalium durch die automatischen Teile bedeutet Erregung der Automatie (nach Zwaardemaker durch Radioaktivität). Man erregt die Automatie, wenn man kleine Stückchen Filtrierpapier, welche in kalihaltigen Lösungen getränkt sind, auf den Sinus legt. Man bringt das Herz zum Stillstand, wenn man es insgesamt z. B. mit solchen Lösungen bepinselt.Google Scholar
  3. 1.
    Daß diese Verhältnisse nicht allgemein für die Wirbeltiere gelten, hörten wir schon, da die Blutverteilung z. B. bei den Amphibien ganz anderen Gesetzen folgt.Google Scholar
  4. 1.
    A. Krogh, Anatomie und Physiologie der Kapillaren. Berlin: Julius Springer, 1924.Google Scholar
  5. 1.
    Auf Abb. 62 ist auch der sekundäre Strom einfach unipolar unterbrochen. Wegen der Möglichkeit der Wirkung des einen nicht unterbrochenen Poles ist diese Anordnung weniger zu empfehlen als die oben beschriebene.Google Scholar
  6. 1.
    Es kann nicht genug darauf hingewiesen werden, wie viel deutlicher Bau und Bewegung des vollen Herzens zu sehen sind, als des leeren.Google Scholar
  7. 2.
    Geübtere machen das „Fenster“über dem Herzen wesentlich kleiner, der Anfänger soll aber mit großem „Operationsfeld“arbeiten.Google Scholar
  8. 1.
    Das Hautsekret des Frosches ist für das Herz giftig. Daher müssen alle Instrumente vor dieser Eröffnung gut gereinigt werden.Google Scholar
  9. 1.
    Die im folgenden mitzuteilenden Versuche können je nach Wunsch mit direkter Beobachtung oder Aufschreiben auf dem Kymographion gemacht werden.Google Scholar
  10. 1.
    Der Versuch mißlingt zuweilen dadurch, daß der Ventrikel stillstehen bleibt. Die Gründe hierfür können nicht besprochen werden. Bei diesem Versuche, bei dem die Thermode in einem Stativ befestigt ist, darf sie den Ventrikel berühren, da diese Berührung während des ganzen Versuches nicht verändert wird.Google Scholar
  11. 2.
    Sehr geeignet sind dicke Elektroden, die die Tuba gut füllen, etwa Eisennägel.Google Scholar
  12. 1.
    Man bedenke, daß die an dem Herzen erzielte Temperaturerhöhung viel geringer ist!Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • Hermann J. Jordan
    • 1
  1. 1.UtrechtThe Netherlands

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