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Zusammenfassung und Ausblick

  • Eugen Kahn
  • Ernst Rüdin
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Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN)

Zusammenfassung

Wir haben zuerst an einem kleinen Material von Familien mit Schizophrenien und schizoiden Psychopathien — fußend auf einer größeren Zahl Beobachtungen an entsprechenden Familien — aufgezeigt, daß die Anlage zu Schizoid, die sich im Erscheinungsbild als schizoide Psychopathie, als schizoider präpsychotischer Zustand und als — wenn der Ausdruck gestattet ist — primäres psychopathologisches Substrat der schizophrenen Prozeßpsychose auswirkt, einem dominanten Erbgang zu folgen scheint.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Dabei wäre immer noch die. Frage offen, ob der alkohologene idiokinetische Vorgang zur Bildung von schizophrenen Anlagen oder nur zur Bildung von solchen Anlagen geführt habe, die die Manifestation der schizophrenen Anlage erleichtern oder auslösen. Eine spezifische Bedeutung des Alkoholismus für die Entstehung der Schizophrenie wird man wohl aber schon deshalb nicht annehmen können, weil in anderen Gebieten die Belastung mit Alkoholismus kaum geringer ist.Google Scholar
  2. 2).
    Dieser Standpunkt entspricht den Schlußfolgerungen einer uns inzwischen bekannt gewordenen Arbeit von Agnes Bluhm, „Alkohol und Nachkommenschaft“ (Zeitschr. f. indukt. Abstammungs- und Vererbungslehre, 28. Bd., 1922): es ist im Tierexperiment nicht gelungen, durch Alkohol bekannte mendelnde Eigenschaften abzuändern; es ist aber noch nicht bewiesen, daß der Alkohol keine Dauerveränderungen einzelner Erbeinheiten zustande bringen kann Die Schädigung, die Stockard durch Alkohol an seinen Versuchstieren bzw. an deren Nachkommenschaft hat hervorrufen können, sind — bei mendelistischer Orientierung — nicht als „vererbt”, sondern als „übertragen“ anzusehen.Google Scholar
  3. 1).
    Wir haben dies in bescheidenem Umfang an unseren acht Familien mit konjugalen Schizophrenien versucht.Google Scholar
  4. 1).
    Konditionell im Sinne Tandlers, das entspricht unserem Ausdruck konstellativ und dem Terminus paratypisch von Siemens.Google Scholar
  5. 1).
    Sie wäre von Bedeutung für die Fragen: Wie sind die Keimblätter beteiligt? Sind Entwicklungshemmungen im Spiel? u. a.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Eugen Kahn
    • 1
  • Ernst Rüdin
    • 2
  1. 1.Psychiatrischen Universitätsklinik MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.MünchenDeutschland

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