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Terminberechnung

  • Volker Knecht
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Zusammenfassung

Soll in ein bereits vorhandenes Betriebsgefüge die Terminordnung neu eingegliedert werden, so ist es nicht immer mÖglich, überall von Grund an aufzubauen. Ja oftmals ist es auch gar nicht erwünscht. Bestehendes soll nach MÖglichkeit in den neuen Plan mit einbezogen werden, um krasse Übergangszustände zu vermeiden. Erfahrungsgemäß stÖßt die Einführung des Terminwesens zunächst überall im Werk bei den betroffenen Stellen auf stärkste Mißbilligung. Die Meister, die gewÖhnlich viele Jahre lang ihre Werkstätte mit Erfolg geführt haben, sehen sich plÖtzlich und anscheinend ganz unnÖtigerweise in ihrer Selbständigkeit beeinträchtigt und an ein Netz von Tafeln, Kärtchen und bunten Streifen gebunden, deren Nutzen ihnen keineswegs besonders groß erscheint. Die Erfahrung lehrt jedoch, daß nach einer Zeit der UmgewÖhnung das neue Verfahren als nützüch anerkannt wird, zumal es einen großen Teil der Verantwortung für den reibungslosen Verlauf der Fertigung von ihren Schultern auf sich selbst übernimmt und überall dort Ordnung schafft, wo bisher der Mangel an Übersicht das folgerichtige Arbeiten verhinderte.

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Notes

Literatur

  1. 1.
    Es ist notwendig, an dieser Stelle den Unterschied zwischen den beiden Begriffen „Laufzeit“ und „Fertigungs-oder Bearbeitungszeit“ deutlich hervorzuheben. Laufzeit nennt man die Gesamtzeit, während der sich ein Auftrag in der Werkstatt befindet vom Augenblick der Erteilung bis zur Ablieferung. Dazu gehÖrt also auch eine etwaige Wartezeit vor oder nach der eigentlichen Fertigung. Dieser Gesamtbetrag wird durch den Bruch — h/z bestimmt. Im Gegensatz dazu stellt die Fertigungszeit den Zeitanteil der Laufzeit dar, während dem sich der Auftrag wirklich in Arbeit befindet. Also sind darin sowohl die unmittelbaren (im Sinne der Fertigung einen Fortschritt bewirkenden), als auch die mittelbaren Zeiten (Rüst-und Verlustzeiten) einbegriffen.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1939

Authors and Affiliations

  • Volker Knecht
    • 1
  1. 1.Freiburg i. Br.Deutschland

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