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Die Nephrosen

  • Baron Alexander v. Korányi
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Zusammenfassung

Würde sich die Osmoregulation der Körpersäfte bei der Retention von Salzen streng auf die Retention einer angemessenen Wassermenge beschränken, so müßte zwischen Salz- und Wasserretention ein strenges quantitatives Verhältnis bestehen. Das ist aber nicht der Fall. Es war schon Achard und Strauss bekannt, daß es auch mehr oder weniger trockene Salzretentionen gibt. Ein schon seit lange bekanntes Beispiel der Salzretention ohne Ödem ist das im Verlaufe von akuten Infektionskrankheiten. Daß aber diese Salzretention keine ganz trockene ist, beweisen die Harnflut und der Gewichtsverlust solcher Kranken während der Ausscheidung des retinierten Salzes im Laufe ihrer Rekonvaleszenz. Daß auch bei Nierenkranken Salzretentionen vorkommen, welche weit bedeutender sind, als es der gleichzeitigen Wasserretention entsprechen würde, um mit dem retinierten Wasser eine,,physiologische“Salzlösung zu geben, ist sicher und geht schon aus dem am Schlusse des vorigen Vortrages angeführten Beispiel klar hervor. Dehmel berechnet z.B. für je einen Fall von Kövesi und Roth Schulz aus den Analysen während der Ausscheidung der Ödeme, daß außer dem Salze der Ödeme mit ihrem normalen Salzgehalt die Gewebe der betreffenden Kranken wenigstens 100 g Kochsalz „trocken“enthalten mußten.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • Baron Alexander v. Korányi
    • 1
  1. 1.III. Medizin. Klink der K. ung. Pázmán PeterUniversität der Wissenschaften in BudapestUngarn

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