Advertisement

Baugewerbe

  • R. Kuczynski
Chapter
  • 20 Downloads

Zusammenfassung

Bei der ersten Untersuchung wurden in allen in die Erhebung einbezogenen Ländern (Vereinigte Staaten, Großbritannien, Frankreich und Belgien) Löhne für Maurer (bricklayers, stone masons; bri-quetiers, maçons) und für Bauhilfsarbeiter (hod carriers; aides) gewonnen. Bei der zweiten Untersuchung wurden die gleichen Angaben für die inzwischen verflossene Zeit und außerdem in den Vereinigten Staaten Daten für Putzer (piasterers), in Deutschland für Maurer, Bauhilfsarbeiter und Putzer beschafft.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1).
    In diesem Kapitel werden lediglich in Maurerbetrieben beschäftigte Steinhauer berücksichtigt. Eine Einbeziehung der in Steinmetzbetrieben beschäftigten „Steinhauer“ verbot sich dadurch, daß diese vorwiegend „an der Bank“, nicht auf dem Bau arbeiten und daher eine gleichmäßigere Arbeitszeit aufweisen, als die mehr von der Witterung und dem Tageslicht abhängigen Steinhauer in Maurerbetrieben. Die Steinhauer in Steinmetzbetrieben werden daher nicht in dem Abschnitt „Baugewerbe“, sondern in dem Abschnitt „Steinverarbeitungsgewerbe“ behandelt.Google Scholar
  2. 1).
    Dahin gehören die Ausläufer u. a., die zu dem allgemeinen Personal der betreffenden Betriebe zu rechnen sind. Nach der Definition des Arbeitsamtes sind dort als Bauhilfsarbeiter (hod carriers) gerechnet „Arbeiter, die Mörtel mischen und Ziegelmaurer, Putzer und Steinmaurer bedienen (wait on), gleichviel ob sie einen Trog (hod) benutzen oder nicht“.Google Scholar
  3. 2).
    Die Maurer sind in den Lohnbüchern als „Gesellen“ bezeichnet. In vereinzelten Jahren und in ganz wenigen Fällen findet sich bei einigen Arbeitern der Ausdruck „Postengeselle“; bei der Verarbeitung sind diese „Postengesellen“ von den als Gesellen bezeichneten Maurern nicht getrennt worden.Google Scholar
  4. 3).
    Die Bauhilfsarbeiter sind in den Lohnbüchern teils als „Arbeiter“, teils als „Steinträger“ bezeichnet. Hier sind nur die „Arbeiter“ berücksichtigt worden. Die Angaben für Steinträger sind nicht verwertet worden, da diese Arbeiter meist im Gruppenakkord beschäftigt waren und der Verdienst der einzelnen Träger nicht aus den Lohnbüchern zu ersehen war.Google Scholar
  5. 4).
    Die Maurer sind in den Lohnbüchern bis 1875 als „Gesellen“, 1876–1893 als „Maurer“, 1894–1903 teils als „Maurer“, teils als „Steinhauer“ bezeichnet. Bei der gesonderten Darstellung der Maurer und der Steinhauer erscheint also dieser Betrieb erst von 1894 ab.Google Scholar
  6. 5).
    Die Lohnbücher für die früheren Jahre (1867 und 1869) sind hier nicht verwertet worden; vgl. dazu meine Abhandlung „Zur statistischen Behandlung von Individuallohnaufzeichnungen in Zeitlohnbetrieben“ (Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft 1906, S. 133–142).Google Scholar
  7. 6).
    Die Bauhilfsarbeiter sind in den Lohnbüchern fast stets als „Handlanger“ bezeichnet; nur ausnahmsweise sind ein Teil oder alle als „Tagelöhner“ bezeichnet.Google Scholar
  8. 7).
    Die Maurer sind in den Lohnbüchern für 1871–1872 und 1890–1903 teils als „Maurer“ teils als „Steinhauer“, für 1876–1889 größtenteils lediglich als „Gesellen“ und nur vereinzelt als „Maurer“ oder „Steinhauer“ bezeichnet. Von einer Verwertung der Auszüge aus den lückenhaften Lohnbüchern der siebziger Jahre ist Abstand genommen worden.Google Scholar
  9. 8).
    Die Bauhilfsarbeiter sind in den Lohnbüchern bis 1880 als „Handlanger“, 1881–1884 und 1886–1903 als „Arbeiter“, 1885 als „Tagelöhner“ bezeichnet. Von einer Verwertung der Auszüge aus den lückenhaften Lohnbüchern der siebziger Jahre ist Abstand genommen worden.Google Scholar
  10. 1).
    Die Bauhilfsarbeiter sind in den Lohnbüchern als „Handlanger“ bezeichnet.Google Scholar
  11. 2).
    Die Lohnbücher für die früheren Jahre (1851–1867) sind hier nicht verwertet worden; vgl. dazu meine Abhandlung „Zur statistischen Behandlung von Individuallohnaufzeichnungen in Zeitlohnbetrieben“ (a. a. O., S. 122–142, 515–537).Google Scholar
  12. 1).
    Im Durchschnitt der einzelnen Jahre 1886–1889: 65.27, 65.44, 65.58, 65.25 Std.Google Scholar
  13. 1).
    Im Jahr 1903 wurde nur ein Arbeiter (zu 26 Pf.) beschäftigt.Google Scholar
  14. 1).
    Im Durchschnitt der einzelnen Jahre 1886–1889: 65.49, 65.43, 65.61, 65.40 Std.Google Scholar
  15. 1).
    Die Zimmerer sind in den Lohnbüchern als „Gesellen“ bezeichnet; seit 1892 findet sich in vereinzelten Jahren und in ganz wenigen Fällen der Ausdruck „Postengeselle“; bei der Verarbeitung sind diese „Postengesellen“ von den als Gesellen bezeichneten Zimmerern nicht getrennt worden.Google Scholar
  16. 2).
    Die in den Lohnbüchern für 1902 und 1903 als „Magazinschreiner“ bezeichneten 1–2 Arbeiter, die eine längere Arbeitszeit als die übrigen hatten und nicht als Bauhandwerker anzusehen sind, wurden bei der Verarbeitung ausgeschieden.Google Scholar
  17. 3).
    Der Zimmereibetrieb war in der seit der ersten Erhebung verflossenen Zeit eingegangen.Google Scholar
  18. 4).
    Nach den von mir im Betrieb G für 1897–1903 angefertigten Auszügen erhielten dort sämtliche Zimmerer denselben einheitlichen Lohn wie im Betrieb B. Bei den vom Betrieb G für die Jahre 1870–1896 mitgeteilten durchschnittlichen Tagelöhnen scheinen die Überstunden nicht abgezogen worden zu sein. Es ist daher von einer Verwertung des Materials aus Betrieb G vollständig Abstand genommen worden.Google Scholar
  19. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G 1870–1874: 48 Pf., 1875–1881: 56 Pf., 1882–1896: 64 Pf., im Betrieb D 1870–1875: 56 Pf., 1876–1881: 64 Pf., 1882–1903: 72 Pf.Google Scholar
  20. 1).
    Im Durchschnitt der einzelnen Jahre von 1883–1889: 64.83, 64.85, 64.67, 64.84, 64.60, 64.81, 64.76 Std.Google Scholar
  21. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G 1870–1874: 4.80 M., 1875–1881: 5.60 M., 1882–1896: 6,40 M., im Betrieb D: 1870–1875: 5.60 M., 1876–1881: 6.40 M., 1882–1903: 7.20 M.Google Scholar
  22. 1).
    Die Maler sind in den Lohnbüchern größtenteils als „Gehilfen“ bezeichnet; die Ausdrücke „Vergolder“, „Lackierer“ und „Anstreicher“, die sich namentlich in den ersten Jahren noch häufiger finden, wurden im Laufe der Zeit immer seltener.Google Scholar
  23. 2).
    Die Maler sind in den Lohnbüchern größtenteils (nach meinen Auszügen zu 63–96 %) als „Tüncher“ bezeichnet; daneben findet sich die Bezeichnung „Maler“ für die Jahre 1870–1887, 1889 und 1895–1903, die Bezeichnung „Lackierer“ für die Jahre 1870–1895 und 1899–1901, die Bezeichnung „Anstreicher“ für die Jahre 1875–1893 und 1903.Google Scholar
  24. 3).
    Im Betrieb F konnte ich die Löhne der Maler nur für 1900–1903 ausziehen. Sie wurden nur anmerkungsweise berücksichtigt.Google Scholar
  25. 4).
    Der Betrieb war in der seit der ersten Untersuchung verflossenen Zeit eingegangen.Google Scholar
  26. 1).
    Dieser Unterschied ist nicht etwa darauf zurückzuführen, daß für Berlin ein Malergeschäft, für Nürnberg ein allgemeines Baugeschäft untersucht wurde. In dem Nürnberger Betrieb F, der ein spezielles Malergeschäft ist, betrug in den Jahren 1900–1903 für die 39–90 dort beschäftigten Maler der Mindestlohn 27–30 Pf., der Höchstlohn 48–60 Pf.; die Extreme waren also etwa die gleichen wie im BetriebA.Google Scholar
  27. 1).
    Die Installateure sind in den Lohnbüchern in der Mehrzahl als „Installateure“, zum Teil auch als „Monteure“, seltener als „Röhrenmacher“, „Rohrleger“, „Brunnenbohrer“ oder „Bohrführer“ bezeichnet.Google Scholar
  28. 2).
    Die Handlanger sind in den Lohnbüchern fast durchweg als „Tagelöhner“ bezeichnet; nur im Jahr 1899 sind zwei als „Helfer“ bezeichnet; diese sind bei der Verarbeitung mitberücksichtigt worden.Google Scholar
  29. 3).
    Die Installateure sind in den Lohnbüchern teils als „Monteure“, teils als „elektrische Monteure“ bezeichnet.Google Scholar
  30. 4).
    Der Betrieb ist in der seit der ersten Erhebung verflossenen Zeit eingegangen.Google Scholar
  31. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G 1870–1896: 60 Pf., im Betrieb H 1870 bis 1875: 52 Pf., 1876–1880: 56 Pf., 1881–1903: 62.2 Pf.Google Scholar
  32. 1).
    Es liegen nur Angaben für den Betrieb H vor.Google Scholar
  33. 2).
    Im Durchschnitt der einzelnen Jahre 1881–1889: 66.03, 66.03, 66.25, 66.37, 66.25, 66.37, 67.00, 66.89, 66.89 Std.Google Scholar
  34. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G 1870–1896: 6.00 M., im Betrieb H: 1870 bis 1875: 5.20 M., 1876–1903: 5.60 M.Google Scholar
  35. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G durchweg 40 Pf., im Betrieb H 1870–1875: 36 Pf., seitdem auch 40 Pf.Google Scholar
  36. 1).
    Der Lohn betrug im Betrieb G durchweg 4.00 M., im Betrieb H 1870 bis 1875: 3.60 M., seitdem auch 4.00 M.Google Scholar
  37. 1).
    Eine Abweichung findet sich nur für die Installateure und Handlanger in Paris infolge der Abschaffung der Sonntagsarbeit im Jahr 1897.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1913

Authors and Affiliations

  • R. Kuczynski

There are no affiliations available

Personalised recommendations