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Pflanzliche und tierische Parasiten

  • Hermann Lenhartz
  • Erich Meyer
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Zusammenfassung

Die pathogenen Mikroorganismen, d. h. die nur mikroskopisch sichtbaren kleinsten Lebewesen, deren Rolle als Krankheitserreger gesichert ist, gehören zum Teil dem Pflanzen-, zum Teil dem Tierreich an. Während die bei weitem zahlreichsten pflanzlichen und tierischen Mikroorganismen als harmlose Schmarotzer, Saprophyten, in der Natur vorkommen, haben sich die Parasiten ganz oder nur zeitenweise an den Menschen bzw. höhere Lebewesen angepaßt. Die Hauptvertreter dieser pflanzlichen Parasiten (Protophyten) sind die Bakterien oder Spaltpilze (Schizomyceten), die Haarpilze (Streptotricheen), ferner die Sproßpilze oder Hefepilze (Blastomyceten) und die Fadenpilze (Hyphomyceten). Zu den tierischen Mikroorganismen gehören die pathogenen Protozoen. Die Spirochäten nehmen in ihren Eigenschaften eine Sonderstellung zwischen den pflanzlichen und tierischen Parasiten ein. Auch die filtrierbaren sog. ultravisiblen Infektionserreger stehen außerhalb dieser Einteilung.

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Notes

Literatur

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    Nähere Einzelheiten über die diagnostische Untersuchung der verschiedenen, im folgenden aufgeführten Pilzarten finden sich in dem „ Grundriß der mykologischen Diagnostik“ von C. Bruhns und A. Alexander. Berlin: Julius Springer 1932.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1934

Authors and Affiliations

  • Hermann Lenhartz
  • Erich Meyer

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