Advertisement

Trübung der Luft durch Rauch und Staub

  • Friedrich Löhle
Chapter
  • 12 Downloads

Zusammenfassung

Zu den die Sicht herabsetzenden Fremdkörpern gehören vornehmlich Rußteilchen, Flugasche und Staub. Die Luftbewegung sorgt für die Verteilung dieser trübenden Teilchen auf einen größeren Raum. Fehlt der Austausch oder ist seine Wirkung eingeschränkt, wie z. B. beim Vorhandensein von Sperrschichten, so tritt die Anreicherung der Luft mit trübenden Teilchen als trockener Dunst in Erscheinung. Bei lang andauernder Hochdruckwetterlage (Grunow), wie z. B. während der Trockenperioden der Jahre 1893, 1904, 1911, 1920/21, 1928/29, hebt sich der Großstadtdunst von Berlin (Reidat), London (Entwistle) und Paris (Besson [2]) als Hitzedunst in Form einer Rauchfahne von 50 und mehr km Länge von der Umgebung ab. Verhindert eine in wenigen hundert Metern Höhe über Grund liegende Sperrschicht die weitere Ausbreitung der trübenden Teilchen in der Vertikalen, so bleibt die Flugsicht insbesondere dicht unterhalb der Inversion hinter der Horizontalsicht am Boden beträchtlich zurück (Dinkelacker). Bei schwacher Luftbewegung werden auch die Sichtverhältnisse auf den in Stadtnähe liegenden Flughäfen durch den trockenen Dunst in Mitleidenschaft gezogen. Im Hitzedunst der Großstädte sinkt die Sichtweite nicht selten auf wenige hundert Meter ab.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • Friedrich Löhle

There are no affiliations available

Personalised recommendations