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Beziehungen zu Reizwirkung und Instinkthandlung; Überblick und Grenzbetrachtungen

  • Alwin Mittasch
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Zusammenfassung

Anschließend erscheint es geboten, zu fragen, in welcher Beziehung der Begriff des Biokatalysators zu der physiologischen „Reizwirkung“ steht. Daß bestimmte Beziehungen vorhanden sind, läßt schon ein Ausspruch von Pfeffer von 1896 (Dekanatsprogramm Leipzig) vermuten, wonach die Reizvorgänge in mannigfacher Weise „Aktionen einleiten, beschleunigen oder in neue Bahnen lenken“, also genau das gleiche tun, was wir als Funktion des Katalysators bezeichnen36! Immerhin wird man hier vorsichtig sein müssen, schon angesichts der mannigfachen Formen physiologischer Reize, die unterschieden werden: typische und atypische, direkte und indirekte, primäre und sekundäre, spezifische (adäquate) und allgemeine, innere und äußere, momentane und länger dauernde, formative und restitutive (die „das Ganze zu seiner Pflicht aufrufen“), Einzelreize und totalisierte Reize, trophische Reize (Roux), komplexe Situationsreize (Spemann), traumatische Reize, Lokalzeichenreize usw. Für unsere Zwecke bedeutsam ist die Unterscheidung chemischer und energetischer Reize, wobei die letzteren (mechanische, akustische, optische, elektrische) von vornherein nicht unter den Katalysatorbegriff fallen können, so daß man dort eher von „Auslösung“ sprechen könnte (s. S. 17).

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© Julius Springer in Berlin 1935

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  • Alwin Mittasch

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