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Veränderungen des Mundes

  • L. R. Müller
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Zusammenfassung

Auch der bietet uns wertvolle Anhaltspunkte für die Schätzung des Lebensalters. Der kleine, rosige Mund des Kindes (vgl. Abb. 61) wird mit der Geschlechtsreife wulstiger und damit auch im Verhältnis zum übrigen Gesicht größer. Das Lippenrot verliert in den späteren Jahrzehnten an Frische. Zum Munde ziehen von der Nase zuerst große Falten (Nasolabialfalten) und später von allen Seiten senkrecht zum Mund gestellte kleine Falten. Vom fünften, ja manchmal schon vom vierten Jahrzehnt ab geht die Wulstung der Lippen wieder zurück (vgl. Abb. 62). Der Mund wird breiter, von dem Rot der Lippen sieht man nicht mehr viel (vgl. Abb. 63), wenn es nicht, wie dies manchmal der Fall ist, mit dem Alter zu einem Hängen der Unterlippe gekommen ist, wie dies auf Abb. 64 zu sehen ist. Starke Veränderungen bietet der Mund dann, wenn es mit dem Verlust der Schneidezähne zum Einfallen der Lippen, zum ausgesprochenen Greisenmund gekommen ist (vgl. Abb. 65 u. 66).

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© Julius Springer in Berlin 1922

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  • L. R. Müller

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