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Zusammenfassung

Das Grundprinzip der Saubermachung und Sauberhaltung einer Wunde besteht darin, daß sie nur mit schmutz-, d. h. keimfreien Gegenständen in Berührung kommt. In erster Linie gilt unser Augenmerk der Sauberhaltung unserer Hände, dann derjenigen der Wundumgebung. Am einfachsten werden leblose Gegenstände (Instrumente, Nahtmaterial, Operationswäsche) keimfrei gemacht durch einige Minuten langes Kochen in siedendemWasser (Abb.43), oder einstündiger Sterilisation in strömendem Dampf (Abb. 44). Bei der menschlichen Haut sehen wir uns gezwungen, zu anderen, leider unvollkommeneren Mitteln unsere Zuflucht zu nehmen. Wir schützen, soweit es geht, unsere Hand vor der Berührung mit Schmutz durch Verwendung von Instrumenten (Abb. 45) und Gummihandschuhen bei Operationen, Untersuchungen, Verbandwechsel u. dgl. m. (Abb. 46). Wir schützen die Wunde dadurch, daß wir sie nur mit auskochbaren Instrumenten in Berührung bringen.

Abb. 43

Sterilisation der Instrumente in kochendem Wasser. 1 Instrumentensieb. 2 Kochendes Wasser.

Abb. 44

Sterilisation der Wäsche in strömendem Dampf.

Abb. 45

Gebrauch von Pinzetten beim Verband eitriger Wunden.

Abb. 46

Schutz der Hand durch Gummihandschuh, z. B. bei rektaler Untersuchung.

Abb. 47

Waschen der Hände in warmem Wasser mit alkalischer Seife. Kürzen und Reinigen der Nägel, a) Bürste, b) Nagelscheere, Nagelreiniger.

Abb. 48

5 Min. langes Waschen der Hände in 70 proz. Alkohol.

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Notes

Copyright information

© F. C. W. Vogel, Leipzig 1930

Authors and Affiliations

  • Th. Naegeli-Bonn

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