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Zusammenfassung

Zur peripheren oder örtlichen Betäubung verwendet man in der Hauptsache chemische Mittel alkaloider Natur, die eine elektive Wirkung zur nervösen Substanz aufweisen, wodurch Schmerzunempfindlichkeit eintritt. Entweder wird das Gewebe, das unempfindlich gemacht werden soll, infiltriert (Abb. 25, 26), oder der operative Bezirk wird umspritzt (Abb. 27, 28, 29), wobei alle zuführenden sensiblen Nerven ausgeschaltet werden, oder man bedient sich der Leitungsanästhesie, wobei die Flüssigkeit direkt in oder an einen Nerven gebracht wird (Abb. 30, 31a, 31b). Das beste Verfahren stellt die Leitungsanästhesie dar, bei der man mit einem Einstich und einer verhältnismäßig kleinen Flüssigkeitsmenge den ganzen von diesem Nervenstamm oder Plexus versorgten Abschnitt ausschalten kann.

Abb. 31

Leitungsanästhesie. a) Am Finger nach Oberst. b) Einstichstelle oberhalb des Schlüsselbeines zur Plexusanästhesie nach Kulenkampff. c) Anästhetisches Gebiet nach Plexusanästhesie.

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Notes

Copyright information

© F. C. W. Vogel, Leipzig 1930

Authors and Affiliations

  • Th. Naegeli-Bonn

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