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Bekämpfung des Blutverlustes

  • Th. Naegeli-Bonn
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Zusammenfassung

Der Blutverlust wirkt sich für den Körper aus in Verlust der Blutflüssigkeit und in dem der roten Blutkörperchen. Der Ersatz hat deshalb diese beiden Punkte zu berücksichtigen. Als Folge größerer Blutverluste sehen wir den Kollaps oder die Ohnmacht. Letztere beruht auf einer vorübergehenden Blutleere des Gehirns. Durch Tieflegen des Kopfes wird ihr am besten entgegengewirkt, während der Kollaps herzanregende Mittel erfordert (Kampfer, Strophantin u. dgl.). Der Ersatz der Blutflüssigkeit wird am besten durch Flüssigkeitszufuhr herbeigeführt — selbstverständlich immer erst, nachdem das Loch, aus dem es blutet, gestopft —. Flüssigkeit läßt sich dem Körper je nach dem Zustande des Kranken und der Art der Verletzung durch den Mund, durch den Mastdarm (Abb. 112), als Infusion subkutan oder intravenös in beliebigen Mengen zuführen (Abb. 113). Bei der Infusion kommen natürlich nur isotonische Flüssigkeiten in Frage. Die physiologische Kochsalzlösung 0,9 Proz. NaCl, die Ringer sehe Lösung und das Normosal (Serumsalz) sind die am häufigsten gebrauchten Salzlösungen.

Abb. 112.

Tropfeinlauf.

Abb. 113.

Intravenöse Infusion. Notwendiges Instrumentarium zur Freilegung der Vene und zur Infusion der Flüssigkeit (Normosal, NaCl).

Abb. 114a.

Normal gefülltes Kreislaufsystem.

Abb. 114b.

Durch Blutverlust z. T. leergewordenes System.

Abb. 114c.

Mit physiologischer Salzlüng wieder aufgefölltes Kreislaufsystem.

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Notes

Copyright information

© F. C. W. Vogel, Leipzig 1930

Authors and Affiliations

  • Th. Naegeli-Bonn

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