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Ausführungen von Schnittwerkzeugen

  • G. Oehler
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Zusammenfassung

Einfache Stempel, die im Durchmesser nicht erheblich größer und nicht esentlich kleiner als der Durchmesser ihres Stempelzapfens sind, werden it ihrem Einspannteil aus einem Stück hergestellt. Der Stempelzapfen und der am Pressenstößel aufsitzende Bund muß weich bleiben und darf icht mit gehärtet werden. Dabei ist zu beachten, daß bei einteiliger Ausführung am Fuße des Einspannzapfens eine kleine und flache Ringnute eingestochen wird, um ein gutes Anliegen des Stempeloberteiles an der Stößelfläche zu gewährleisten. Größere Stempel — ein solcher ist im vorliegenden Werkzeugblatt angegeben — spart man zweckmäßig an ihrer unteren Schnittfläche aus, wobei man am Rand eine Fläche von der Breite t zu etwa 5 bis 8 mm stehenläßt. Ausführung A zeigt einen abgesetzten, Ausführung B einen nicht abgesetzten Stempel. Im ersteren Falle sind die Herstellungskosten infolge Verminderung der Schleifzeit um ein weniges geringer, dafür ist aber die Einrichtung1) des Werkzeuges an der Maschine umständlicher und daher nicht zu empfehlen. Bei Ausführung A wird man die Höhe h am Schnitteil des Stempels um einige Millimeter höher wählen als das Maß, um welches der Stempel in die Schnittplatte eingeführt wird, damit nicht beim Emporgehen des Stempels der durchlochte Streifen über dem Absatz hängen bleibt.

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Notes

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© Verlag von Julius Springer 1938

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  • G. Oehler

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