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Anatomie der Kiefer

  • H. Euler
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Zusammenfassung

Der Unterkiefer ist paarig entstanden aus den Unterkieferfortsätzen, die in der Mittellinie beim Menschen vollständig verschmelzen. Der Unterkiefer ist mit dem übrigen Schädel nur durch ein Gelenk verbunden (das Gelenk ist ausführlich auf S. 123 beschrieben). Der massige Hauptteil, aus dem sich der Alveolarfortsatz mit den 16 Zähnen erhebt, heißt Corpus mandibulae; aus dem Corpus mandibulae erhebt sich ferner im Winkel von 120–125° der Ramus mandibulae (Abb. 10). Das Corpus mandibulae stellt eine parabolisch gebogene, auf recht stehende, etwa 2 cm hohe Platte mit wechselnder Dicke dar. Die äußere Fläche dieser Platte, Facies facialis, zeigt im Profil betrachtet in der Mittellinie einen Vorsprung, Protuberantia mentalis, an der Stelle, wo die beiden Unterkieferfortsätze zur Zeit der Entwicklung verwuchsen. Nach unten geht die Protuberantia mentalis jederseits in einen Yorsprung, Tuberculum mentale, über (Abb. 10). Weiter sehen wir in Abb. 10 unter den Prämolaren, etwa 12 bis 14 mm von deren unterem Kronenrande entfernt, das Foramen mentale, ein sich trichterförmig nach hinten oben öffnendes Loch, aus dem Nerven und Gefäße heraustreten. Häufig liegt das Foramen mentale beim rezenten Europäer näher dem 1. als dem 2. Prämolaren.

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Notes

Copyright information

© J. F. Bergmann in München 1934

Authors and Affiliations

  • H. Euler
    • 1
  1. 1.Ƶahnärƶtlichen InstitutsUniversität BreslauPoland

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