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Das Ergebnis

  • W. Prion
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Zusammenfassung

Bei der Selbstfinanzierung der Unternehmungen handelt es sich um die Zurückbehaltung und Verwendung von Gewinnen oder Gewinnteilen für die Zwecke des Betriebs. Selbstfinanzierung heißt Kapitalbildung aus den Gewinnen. Sie bildet einen Teil der volkswirtschaftlichen Kapitalbildung, von hier aus auch die innere Kapitalbildung der Unternehmungen genannt. Doch ist bei dieser Auslegung des Wortes: Selbstfinanzierung zu beachten, daß man lediglich die geldliche Seite des Vorganges (und nicht etwadie Sachgüterseite) im Auge hat. Das, was finanziert wird: die Gebäude, Maschinen, Kundenkredite, Warenvorräte usw., gehört nicht mehr zum Begriff der Selbstfinanzierung. Deshalb ist es auch erforderlich, sich die Größe und die Ausdehnung der Selbstfinanzierung unter Zugrundelegung der Bilanz als einer Geldkapitalberechnung vorzustellen. Das beißt: daß die späteren Aufwendungen — Mehr oder Weniger — nicht eine Angelegenheit der Gtewinnrechnung, sondern der Gewinnverwendung sind, also unter den Begriff: Selbstfinanzierung in diesem Sinne fallen.

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© Verlag von Julius Springer 1931

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  • W. Prion

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