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Die Futterpflanzen aus der Familie der Gramineen

  • D. N. Prjanischnikow
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Zusammenfassung

Die zu dieser Gruppe gehörenden Pflanzen besitzen natürlich dieselben morphologischen Grundmerkmale wie die Getreidearten; aber hier werden gewisse Unterschiede in dem Entwicklungsverhältnis der einzelnen Organe beobachtet. Das Wurzelsystem ist ebenfalls faserartig, aber es wird hier sehr oft ein Rhizom entwickelt. Der Stengel ist wie auch beim Getreide hohl, Internodien und Knoten sind vorhanden zum Unterschied von den Carexarten. Die Blätter bestehen ebenfalls aus der Blattscheide, die wie ein Röhrchen den Halm umfaßt (manchmal ist dies Röhrchen geschlossen, z. B. bei Dactylis) und aus der freien Blattspreite. In der Knospe ist die Blattspreite entweder spiralig zusammengerollt oder der Länge nach dachförmig zusammengefaltet; in Abhängigkeit hiervon besitzt sie später entweder flache oder etwas rinnenartige Form. Wie die Getreidearten haben auch die Gräser verschieden ausgebildete Blatthäutchen und Blattöhrchen oder sie besitzen sie gar nicht, und in der Gesamtheit dieser Merkmale ist es möglich, die Gräser noch vor der Bildung des Blütenstandes voneinander zu unterscheiden.

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Notes

Literature

  1. 1.
    TALANOW und PANKOW: Bericht über die Versuche der Jahre 1901–06 (Stawropolim Kaukasus).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • D. N. Prjanischnikow
    • 1
  1. 1.Landwirtschaftlichen Akademie in MoskauRussia

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