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Beispiele von Seehäfen

  • H. Proetel
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Zusammenfassung

Als Beispiel eines kleineren Hafens an offener See sei Saßnitz angeführt (Abb. 278)2). Der Hafen liegt an der Südseite der Rügenschen Halbinsel Jasmund. Er hat nur ein durch Molen von der See abgetrenntes Becken; als Reede dient die halbkreisförmige Prorer Wiek, die gegen Winde von Süd über West bis Nord geschützt ist. Zuerst wurde, um einen Zufluchtsort für Fischerboote zu schaffen, in den Jahren 1889 und 1890 das Molenstück AB hergestellt. Um die von Nordosten nach Südwesten stattfindende Wanderung gröberer, aus der Kreideformation stammender Geschiebe nicht zu unterbrechen, wurde an der Molenwurzel ein Freipaß offen gelassen; der Erfolg war, wie auch an anderen Orten, ungünstig, so daß die Öffnung wieder geschlossen werden mußte. In den Jahren 1891 bis 1895 wurden die Molenstrecken BC und DE hergestellt, letztere als Inselmole; die Einfahrt sollte zwischen den Punkten C und D erfolgen. Weil es sich jedoch bald zeigte, daß zu viele Wellen in das Hafenbecken eindrangen, entschloß man sich schon im Jahre 1896, die Öffnung zwischen C und D zu schließen und dafür durch Baggerung eine neue Einfahrt westlich um den Molenkopf E herum zu schaffen. Vom Jahre 1897 ab diente der Hafen als preußischer Ausgangspunkt der Postdampferlinie nach dem schwedischen Hafen Trälleborg.

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© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • H. Proetel
    • 1
  1. 1.MagdeburgDeutschland

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