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Landevorrichtungen für besondere Zwecke

  • H. Proetel
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Zusammenfassung

Wenn Schiffe mit verschiedener Bordhöhe anlegen sollen oder wenn der Wasserstand stark wechselt, muß der Kai mit verschieden hohen Landebühnen ausgestattet werden. In einfachster Weise vermitteln Steigeleitern den Verkehr für einzelne Personen aus niedrigen Fahrzeugen zu hohen Kais. Die Leitern werden aus Eisen hergestellt und in Nischen der Kaimauer eingesetzt, damit sie von den Schiffen nicht angestoßen werden können; zum sicheren Austritt von der Leiter sind Handgriffe in die Kaikrone eingelassen. Schiffsringe in der Nähe der Leiter dienen zum Festhalten des anlegenden Bootes mittels Bootshaken. Wenn der Personenverkehr größer ist, wird ein tiefliegendes Podest hergestellt und mit dem Kai durch eine der Kaiflucht parallel laufende Treppe verbunden (Abb. 244). Podest und Treppe dürfen nicht vor die Kaiflucht hervortreten. Bei starkem Flutwechsel werden bisweilen mehrere Landebühnen übereinander angeordnet. Abb. 245 zeigt eine in Calais ausgeführte Anlage mit 3 Podesten1). Dort müssen die den Verkehr nach England vermittelnden Personendampfer trotz des bei gewöhnlicher Springflut 6,2 m betragenden Flutwechsels zu jeder Zeit im offenen Vorbecken anlegen können; je nach dem Stande der Tide benutzt man das obere, mittlere oder untere Podest. Ähnliche Anlagen sind auch in verschiedenen englischen Häfen ausgeführt worden. Wenn auch Vieh verladen werden soll, sind die Podeste durch Rampen mit der Kaifläche zu verbinden.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • H. Proetel
    • 1
  1. 1.MagdeburgDeutschland

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