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Schlußteil

  • Lutz Richter
Chapter
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Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (volume 1/1)

Zusammenfassung

Die zunehmende Gleichartigkeit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse hat zur Inangriffnahme sozialpolitischer Aufgaben in vielen Kulturstaaten geführt. Besonders die reichsdeutsche Sozialversicherung hat dabei vielfach Nachfolge gefunden. Aber das Sozialversicherungsrecht der einzelnen Staaten ist doch in seinen rechtlichen Grundlinien und mehr noch in seinen Einzelheiten verschieden. Dies führt zusammen mit dem sich verdichtenden Weltverkehr und dem allgemeinen Streben nach gleichgerichteter Sozialpolitik zu dem Bedürfnis einer völkerrechtlichen Regelung von Fragen des Sozialversicherungsrechts. Seiner Befriedigung zu dienen ist Aufgabe der Internationalen Arbeitsorganisation (Teil XIII des Vertrages von Versailles), deren Konferenz auch wiederholt schon Entwürfe zu Übereinkommen sowie Empfehlungen auf dem Gebiete der Sozialversicherung beschlossen hat. Daneben schließen die einzelnen Staaten zweioder mehrseitige Verträge, die insbesondere eine Gegenseitigkeit in der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung ihrer Bürger zum Ziele haben.

Notes

Literatur

  1. 1.
    Lutz Richter: Zur Vereinheitlichung der Sozialversicherung, in Justiz 5 619 (1930). Zur Behprdenordnung der Sozialversicherung, daselbst 6 135 (1930). Vereinheitlichung der Sozialversicherung (Was soll werden?, Schriften über Gegenwartsfragen des deutschen Volkes und Staates, Heft 2), Berlin 1931. Umbau der deutschen Sozialversicherung, in Zeitschr. f. d. gesamte Versicherungswissenschaft 31 339 (1931).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer · Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Lutz Richter
    • 1
  1. 1.Universität LeipizgDeutschland

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