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Betriebsstoffwechsel (Fortsetzung)

  • August Rippel
Chapter

Zusammenfassung

Die Wirkung der Enzyme läßt sich in mancher Hinsicht mit dem Reaktionsverlauf chemischer Verbindungen vergleichen, der zu einem Gleichgewicht führt (Anwendung des Massenwirkungsgesetzes), wie z.B. die Bildung bzw. Zersetzung von Essigsäureäthylester, die folgendes Bild zeigt: Essigsäure + Äthylalkohol ⇄ Essigsäureäthylester + Wasser, wobei also der Vorgang je nach der Menge der angewendeten Ausgangsstoffe von links nach rechts oder von rechts nach links verlaufen kann, bis das Gleichgewicht sich eingestellt hat. Denn es ist: \(\frac{{\left[ {{c_1}} \right] \cdot \left[ {{c_2}} \right]}}{{\left[ {{c_3}} \right] \cdot \left[ {{c_4}} \right]}} = K\), wobei c Konzentration, K die Gleichgewichtskonstante bedeuten. Ähnliches ist auch bei vielen Enzymreaktionen der Fall, wobei das Enzym als Katalysator die Reaktionsgeschwindigkeit beeinflußt; nur kommt es allerdings bei Enzymreaktionen oft zu einem falschen Gleichgewicht (Tammann), das dadurch bedingt ist, daß der Gleichgewichtszustand nicht allein durch die reagierenden Stoffe bedingt ist, sondern auch dadurch, daß das Enzym mit in die Reaktion eintritt und dabei zerstört bzw. inaktiviert wird.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • August Rippel
    • 1
  1. 1.Instituts für Landwirtschaftliche BakteriologieUniversität GöttingenDeutschland

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