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Fehlerrechnung (Ausgleichsrechnung)

  • G. Ettisch
Chapter
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Zusammenfassung

Es sollte als selbstverständlich gelten, daß man sich bei jeder Aussage darüber klar ist, innerhalb welcher Grenzen sie Gültigkeit besitzt. Vor allem sollte das für wissenschaftliche Aussagen der Fall sein und insbesondere für zahlenmäßige. Der weit verbreiteten Ansicht muß entschieden entgegengetreten werden, nach der irgendeine irgendwie beobachtete oder gemessene Größe eine absolute Wahrheit darstellt, einen absoluten Wert besitzt. Hierüber herrscht gegenwärtig noch so weitschichtige und tiefgreifende Unkenntnis, daß es erforderlich wird, mit allem Nachdruck und mit allen zu Gebote stehenden Mitteln seine Abstellung zu bewirken. Aus diesem Grunde hat sich auch der Herausgeber dazu entschlossen, seinem Werke einen Abschnitt über Fehlerrechnung anzufügen. Damit soll die Erkenntnis von der begrenzten Gültigkeit jeglicher Beobachtung, jeglicher Messung geweckt und geschärft werden.

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Notes

Literatur

  1. Czuber, E.: Wahrscheinlichkeitsrechnung, 3. Aufl. Leipzig: B. G. Teubner 1914.Google Scholar
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  5. 1.
    Nach P. Kohlrausch: Lehrb. prakt. Physik, 14. Aufl. Leipzig: B. G. Teubner 1923.Google Scholar
  6. 1.
    Nach F. Kohlrausch: Lehrb. prakt. Physik, 14. Aufl. Leipzig: B. G. Teubner 1923.Google Scholar
  7. 2.
    Nach Nernst-Schönfließ: Einführung in die mathematische Behandlung usw., 5. Aufl. 1907.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • G. Ettisch
    • 1
  1. 1.Berlin/DahlemDeutschland

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