Advertisement

Beutelgallen durch Gallmilben

  • Hermann Ross
Chapter
  • 20 Downloads
Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA, volume 12)

Zusammenfassung

Beutelgallen von ähnlicher Gestalt und Entwicklung wie die der Ulmenblätter (vgl. 1. Kap.), jedoch kleiner und weniger kräftig, meist aber in größerer Zahl beieinander, werden an zahlreichen Pflanzenarten, besonders an Holzgewächsen, durch Gallmilben (Eriophyiden) erzeugt (vgl. S. 19). Diese Beutelgallen gehen ebenfalls im allgemeinen aus der Blattfläche her vor, können aber gelegentlich auch auf entsprechend ausgebildeten Nebenblättern, Hochblättern usw. vorkommen. Seltener saugen die betreffenden Gallmilben auch an Blattstielen, Sproßachsen, Früchten usw. Auch hier entstehen dann in der Regel Gallbildungen, die aber meist von abweichender Gestalt sind. Anfangs sind diese Beutelgallen grün oder gelblichgrün und in vielen Fällen mehr oder weniger rot gefärbt, besonders auf der Sonnenseite. Es handelt sich hierbei wohl immer um Anthozyan, das besonders in den Epidermiszellen auftritt. Später nehmen diese Gallen bei manchen Arten eine bräunliche Farbe an und werden bisweilen zuletzt auch schwarz.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • Hermann Ross
    • 1
  1. 1.Botanischen Museum in MünchenNymphenburgDeutschland

Personalised recommendations