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Mißbildung der ganzen Pflanze oder großer Teile derselben

  • Hermann Ross
Chapter
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Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA, volume 12)

Zusammenfassung

Verhältnismäßig selten befallen tierische Parasiten die ganze Pflanze bzw. alle oberirdischen Teile derselben. Vielfach handelt es sich dann um junge Individuen. Die Parasiten finden sich meist in großer Zahl auf oder in der betreffenden Pflanze. Ein Beispiel für den Befall aller oberirdischen Teile einer Pflanze liefert die „Stockkrankheit“ verschiedener Kulturpflanzen, besonders des Roggens. Die Pflanzen bleiben meist klein und schwächlich, treiben niederliegende Sprosse und zeichnen sich durch reiche Ausbildung von Seitensprossen aus (Abb. 116). Die Bewurzelung ist meist schwach. Stark befallene Pflanzen gehen frühzeitig zugrunde. Die unteren Teile der Sproßachse sind mehr oder weniger stark verdickt, oft zwiebelartig angeschwollen, und ihre meist kürzeren und dickeren Blätter sind gebogen und am Rande wellenförmig gekräuselt. Nur selten kommt es zur Ausbildung von Halmen mit Ähren, die dann oft in den Blattscheiden stecken bleiben. Wenn es zur Bildung von Körnern kommt, sind diese kleiner und leichter als die normalen.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • Hermann Ross
    • 1
  1. 1.Botanischen Museum in MünchenNymphenburgDeutschland

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