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Einleitung

  • Reinhold Rüdenberg
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Zusammenfassung

In den ausgedehnten Wechselstromnetzen unserer Großkraftwerke pflegen erfahrungsgemäß durch eine ganze Reihe von Ursachen Kurzschlüsse zwischen den Leitungen einzutreten. Überspannungen können in Maschinen, Transformatoren und Schaltanlagen, sowie in Kabeln und Freileitungen zu Überschlägen führen, entweder von Pol zu Pol oder auch gegen Erde. Durchhängende Freileitungen können bei starkem Wind oder Rauhreif zusammenschlagen. Äste, Vögel, Ratten und andere Fremdkörper können zwischen die Leitungen geraten und Kurzschlüsse hervorrufen. Kabel können bei Bauarbeiten angehackt werden oder in ihren Muffen und Endverschlüssen durchschlagen. Starke, besonders stoßweise Überlastungen von Einankerumformern führen zu Kollektorüberschlägen mit ihren Rückwirkungen auf das Wechselstromnetz. Isolationsdefekte aller Art können vor allem bei unsachgemäßer Ausführung der Anlage entstehen, und schließlich bewirken falsche Schalthandlungen häufig ein vollständiges Kurzschließen des Netzes, entweder direkt beim Einschalten, oder beim Ausschalten durch Bildung leichtbeweglicher Lichtbögen, die zwischen die Leitungen geraten.

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Notes

Neuere Literatur

  1. J. Biermanns: Magnetische Ausgleichsvorgänge in elektrischen Maschinen. Berlin 1919.Google Scholar
  2. R. Rüdenberg: Elektrische Schaltvorgänge undverwandte Störungserscheinungen in Starkstromanlagen. Berlin 1923.Google Scholar
  3. R. Rüdenberg: Kurzschlußströme beim Betrieb großer Kraftwerke. El. u. Maschinenb. 1925, S. 77.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1925

Authors and Affiliations

  • Reinhold Rüdenberg
    • 1
  1. 1.Siemens-SehuckertwerkeTechnischen HochschuleBerlinDeutschland

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