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Betriebskosten

  • L. Silberberg
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Zusammenfassung

Die Betriebskosten einer Luftbehandlungsanlage bestehen aus Abschreibung und Verzinsung, Verbrauch an Kraft, Wasser und Dampf, Lohn und Material für den Unterhalt. Der Verbrauch an Betriebskraft ist bei zweckmäßiger Anlage recht gering. Überschlägig kann man für vereinigte Lüftungs-, Heizungs- und Luftbe- oder -entfeuchtungs- anlagen je 1000 m3 stündlicher Luftbewegung 0,2–0,6 PS rechnen. Die niedrigeren Werte ergeben sich bei günstig gebauten Apparaten, ferner bei freiem Ausblasen der Luft oder bei Verteilleitungen von einfacher Form und reichlichen Abmessungen; die höheren Werte bei Apparaten mit größerem Luftwiderstande und Wasserdurchsatz, ferner bei mehr verzweigten Luftleitungen und knapperen Abmessungen derselben, sowie bei weniger günstigem Einbau und Wirkungsgrade der Lüfter. Die günstigste Stärke der Luftbewegung, also Frisch- und Umluft zusammen, muß im Einzelfalle ermittelt werden; meist liegt sie zwischen dem Zweifachen und dem Achtfachen des Rauminhaltes. Demnach kommt man je 1000 m3 Rauminhalt zu einem Kraftbedarf für lüftung, Heizung und Luftbehandlung, der überschlägig zwischen 1/2 und 3 PS beträgt. Günstig ist es, im Sommer mit größerer, im Winter mit kleinerer Luftbewegung zu arbeiten.

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© Julius Springer in Berlin 1932

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  • L. Silberberg

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