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Weiterentwicklung statischer Prüfmaschinen

  • Wilhelm Späth
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Zusammenfassung

Die bisherigen Ausführungen zeigen, daß man sich über die jeweiligen Eigenschaften einer Prüfmaschine klar werden muß, ehe man an eine Auswertung der erhaltenen Schaubilder geht. Auch ein und dieselbe Maschine kann durch unbeachtete Verstellungen, etwa durch Änderung der Höhe der Preßflüssigkeit im Zylinder, ihre Eigenschaften grundsätzlich ändern. Ebenso ist zu berücksichtigen, daß durch Wahl verschiedener Probestabformen, oder auch durch die Verschiedenartigkeit der ausgeführten Versuche, Zug- oder Druckversuche, das Verhältnis der Probestabfederung zur Federung der Prüfeinrichtung wesentlich geändert werden kann. Für eine klare Beurteilung eines Werkstoffs ist aber besonders hinderlich, daß die heutigen Maschinen im allgemeinen weder den Fall der Nachwirkung noch der Relaxation rein zur Darstellung bringen. Beide Auswirkungsformen eines Fließvorganges gehen durcheinander und erschweren so die Auswertung der Belastungs-Verformungs-Schaubilder. Das Beispiel der oberen und unteren Streckgrenze, das eingehend behandelt wurde, hat gezeigt, daß mannigfaltige Beeinflussungen möglich sind. Die Entwicklung von Prüfmaschinen mit eindeutig festgelegten Federeigenschaften dürfte daher für die theoretische und praktische Werkstofforschung wünschenswert sein.

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© Julius Springer in Berlin 1938

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  • Wilhelm Späth

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