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Die Untersuchung des peripheren Nervensystems

  • W. Spielmeyer
Chapter
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Zusammenfassung

Auch hier finden in erster Linie die allgemeinen und speziellen Färbemethoden, die in den voraufgehenden Kapiteln geschildert sind, Anwendung. Das gilt also zunächst für die Übersichts- bilder, wie sie am besten die gewöhnlichen Doppelfärbungen geben. Die Nisslsche Methode sollte man zur Färbung peri-pherer Ganglienzellen wieder streng nach den Vorschriften des Autors durchführen. Das markhaltige Gewebe läßt sich auch in den peripheren Organen mit den üblichen Methoden gut zur Darstellung bringen; auß am eingebetteten Präparat kann man auch in sehr bequemer und sicherer Weise am Gefrierschnitt bzw. am Gelatinegefrierschnitt die Verteilung markhaltiger Ner-venfasern, z. B. in Haut und Schleimhaut oder im Herzmuskel, mit Hilfe der von mir angegebenen Methode sichtbar machen. Alte Markfaserausfälle treten in den peripheren Nerven natür-lich ebenfalls am Markscheidenbilde hervor, und für die frische Degeneration ist auch hier die Makchische Chrom-Osmiummethode und die Scharlachfärbung das wichtigste Reagens. Man achte jedoch bei solchen Untersuchungen darauf, daß sich die peripheren Nerven sehr leicht in der Fixierungsflüssigkeit „wellen“, man muß deshalb die Nervenstämme oder auch die Muskeln, in denen man die Nerven untersuchen will, mittels Igelborsten auf Kork aufspannen.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • W. Spielmeyer
    • 1
  1. 1.Universität MünchenDeutschland

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