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Die Untersuchung der Gefäße und der Hüllen des Zentralnervensystems

  • W. Spielmeyer
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Zusammenfassung

Hier sind zunächst die in der Histopathologie viel gebrauchten Kern- und Doppelfärbungen mit gutem Erfolg anwendbar, besonders Mallorys Anilinblaufärbung und die van Giesonsche Methode mit der Weigertschen Kernfärbung (vgl. S. 56). Letztere bringt die Kerne, das faserige Bindegewebe und die Muscularis gut zur Anschauung, ebenso gewisse häufige Umwandlungs-produkte, wie z. B. das Hyalin. Für die genauere Identifizierung der Zellen empfiehlt sich die Färbung mit basischen Anilin-farben (Toluidinblau, Kresylviolett, Methylenblau) am besten nach Alkoholfixierung. Beim Schneiden des nicht eingebetteten Blockes bekommt man die Pia oft nicht reeht mit, dann ist in Celloidin einzubetten. Man kann sich an solchen Zellpräparaten über das Verhalten der Gefäßwand- und Piaelemente orientieren, über Wucherungen des Endothels, Gefäßsproßbildung, Loslösung von Adventitialelementen, Infiltrationen (Plasmazellen!) usw. Eine spe- zielle Methode, bei welcher die Erkennung und Auffindung von infiltrierenden Plasmazellen noch einfacher ist als bei der Toluidinblau- und Methylenblaufärbung, ist unten erwähnt (Unna-Pappenheims Plasmazellenfärbung).

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Notes

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© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • W. Spielmeyer
    • 1
  1. 1.Universität MünchenDeutschland

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