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Die Darstellung der Ganglienzellen

  • W. Spielmeyer
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Zusammenfassung

Unter den Methoden zur Darstellung der Nervenzellen steht die Nisslsche Färbung weit oben an. Es ist das die Alkohol - Seifenmethylenblau- (bzw. Thionin- oder Toluidinblau-)Färbung. Diese spezifische Nervenzellfärbung macht die Gesamtheit aller zentralen Nervenzellen sichtbar, und es gibt kein sichereres und gleichmäßigeres Verfahren zur elektiven Darstellung aller Nervenzellen. Am Nissl-Präparat bleibt der Gewebsgrund und die faserige nervöse Substanz ungefärbt, und es heben sich von dem blassen Untergrunde die Nervenzellen in außerordentlicher Klarheit durch die intensive Färbung der in ihrem Zelleib enthaltenen und mit Farbbasen tingierbaren Substanzen ab. Neben diesen Granula färbt die Nisslsche Methode von den chromatinarmen Kernen1) der somatochromen Nervenzellen stets das Kernkörperchen und die Kernmembran. Das Melanin erscheint in seiner natürlichen Farbe, ebenso oft das lipoide Pigment, dessen Eigenton freilich sich nicht selten mit dem Blau der Anilinfarbe vermischt.

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© Julius Springer in Berlin 1924

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  • W. Spielmeyer

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